Achtung – die Post klaut!
Schickt kein Geld oder Barchecks über die Post, denn DIESE WERDEN GEKLAUT!
Gerade jetzt, wenn es wieder auf Nikolaus und Weihnachten zugeht, werden sich die Diebstähle sich noch mehr intensivieren und Briefe mit Gelder kommen nie an bzw. Briefe kommen ohne Geld dann an.
Googelt mal einfach selbst nach „Die Post klaut“ und staunt über die fast 500.000 Beiträge, Berichte, Reklamationen und Beschwerden über Betroffenen.
Hier einige sehr lesenswerte Berichte:
Auch Packet-Inhalte werden in großem Stil beklaut. Wer sich ein Handy, Notebook oder sonstige, Elektronik-Waren von höherem Wert besorgen will, sollte das lieber über einem Verkaufsladen tun und nicht sich zusenden lassen! Auch hier vermehren sich die Fälle, das Packete ohne Inhalt ankommen und die Beweisbarkeit liegt an einem selber das der Packet leer so angekommen ist.
Ich schreibe diesen Bericht aus ganz aktuellem Anlass, als ein Freund mir per Einschreiben ein Verrechnungsscheck zusendete, für eine Rückzahlung meiner Autoversicherung. Der Brief war ein normaler, kleiner Kuvert, gut verschlossen mit Absender-Aufkleber auf die Klebelasche und noch mal darüber mit Tesafilm zugeklebt. Der Inhalt war der Scheck sowie noch mal ein Brief dazugefaltet, damit der Scheck nicht durch das Kuvertpapier durchscheint – also wirklich gut verpackt und zugeklebt.
Gutgemeint per Einschreiben, auf das der Brief auch wirklich bei mir ankomme wurde es am Freitag direkt bei einer Postdienststelle abgesendet. Der Brief hat 7 Tage gebraucht bis es bei mir ankam und erst eine Woche später an einem Freitag Mittag war die Benachrichtigung im Briefkasten das ein Einschreiben bei meiner örtlichen Postfiliale abgeholt werden könne!
Beim Abholen des Einschreibenbriefs ist mir das Gesicht entgleist, als ich sah, das der Tesafilm halb abgelöst wurde, darauf klebten fetzen der Absenderaufkleber, die Kuvertlasche aufgerissen und der Brief halb bis zur Vorderseite aufgerissen war. Ganz den Brief zu öffnen hat der Postbeamte oder wer auch immer es war, sich wohl doch nicht getraut (vielleicht musste es schnell gehen), ich linste so wie ich es ausgehändigt bekam rein, und konnte nichts sehen – wie auch der mutmaßliche Dieb. Ich riss den Brief ganz auf und es war alles da, der Scheck gut zusammengefaltet und zwischen den Brief reingefaltet, so das absolut nichts zu sehen war.
Aber wäre Geld drinn gewesen, wäre es weg gewesen!!!
Im Nachhinein komme ich zu der Gedanke, das ein Einschreiben eines sehr privat aussehenden Briefes wohl sogar noch mehr Interesse weckte das aufzureissen und reinzuschauen, denn – viele Menschen glauben, das ein Einschreiben „sicherer“ sei, „versichert“ sei und „nachvollziehbar“, sollte es „verloren“ gehen. IRRTUM !!!! Ich denke, gerade ein mit Einschreiben versendeter nach Privatbrief aussehender Post wird besonders „auffällig“ und aufgerissen, ob da ein paar Scheinchen stecken.
Also liebe Leute, seit Achtsam mit der Post!!! Beim Googeln fällt mir auf das gerade Hamburger Raum, Lüneburger Raum, der Umkreis erhöht geklaut wird – also Niedersachsen – Hamburg – Schleswig-Holstein scheinen Langfinger auf ihrer „Touren“ in ihre Kaffeepausen paar andere „Nebenbeschäftigungen“ zu tätigen mit den Versendungen…. Der Einschreiben den ich bekam, war zwischen Bremervörde nach Kiel unterwegs und wie gesagt – aufgerissen worden und brauchte seltsamerweise 7 Tage lang für die Ankunft.
Mein Vater versendete mir auch Geld in einem Brief, jedoch – wohlwissend um die „Ehrlichkeit“ der Post – in einem ganz hochoffiziellen, geschäftlich aussehenden sauberen Fensterkuvert, mit PC gedrucktem Empfängeradresse für das Sichtfeld, Absender gab er seine Firma an und das Geld gut dazwischengefaltet in einem festeren Kartonpapier. So kam der als „Geschäftsbrief“ getarnter Privatpost mit Inhalt von Süddeutschland zur Ostsee schon am nächsten Tag (!) an. Also – nur als Tipp für alle die dennoch Geld versenden wollen/müssen per Post… Kein kleines Privatkuvert mit handgeschriebener Empfänger oder Aufkleberle drauf und am besten noch es als Einschreiben auffällig machen!
Gruß
Aquajade