erstaunliches Thema, liebe Aquajade.
Hengst hat vollkommen Recht.
Wenn wir genauer hinschauen, dann trifft dieses Abschieben oder Abgeschoben werden nicht nur Senioren sondern es beginnt schon im Kindesalter (gesellschaftlicher Statuts).
Wer als Mensch nicht genügend Arbeitsjahre verzeichnen kann und dementsprechend ein niedriges Einkommen hatte, der wird für die Rentenzeit ein trauriges Leben haben.
Und doch hat sich in der heutigen Zeit etwas geändert, was gern verschwiegen wird.
Damals halfen die berufstätigen Familienmitgliedern, die Alten. Heute helfen Rentner finanziell ihr Kinder und Enkel, weil das Einkommen so niedrig ist, der Lebensunterhalt ohne Stopp in die Höhe schießt, dass die Notwendigkeit der Familienzusammengehörigkeit offen auf der Hand liegt. Ein Abschieben beginnt erst, wenn die Kinder in einem Beruf anzutreffen sind, wo sie selber kaum Zeit haben, um sich selbst kümmern zu können. Arbeitszeiten von 12 und mehr Stunden am Tag sind heute keine Seltenheit mehr. Wie will man da noch für seine Eltern da sein???? Kaum möglich.... und wenn doch... ist der Kreislaufzusammenbruch nicht mehr weit entfernt. Dann mit Sicherheit noch Streit unter den Ehepartner oder Partnern und schwupps ist eine Ehe oder Beziehung zu Ende. Ganz krass, die Kündigung des Arbeitsgebers, weil man seine Aufgaben vor lauter Erschöpfung nicht mehr ordentlich ausüben kann.
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Abgeschoben werden meistens die Menschen, wenn die Familienmitglieder Angst um ihr Erbe haben. Wenn Oma und Opa Kaffeefahrten machen, sich neu verlieben und heiraten wollen. Sich Dinge kaufen die sie vorher nie tun konnten, weil ihnen die Zeit und das Geld fehlten, weil sie einfach nur Spass haben wollen, dass zu tun worauf sie Lust haben. Ein Tattoo oder Piercing, eine Nutte bestellen weil Witwer Opa mal ne Frau haben will. Mit Rapern abhängen, oder einfach mal Kiffen.
Dann kommen die Kinder und sagen: "Du bist alt, das gehört sich nicht" Wer schreibt das eigendlich vor, dass diese Altersgruppe das nicht tun darf?????
Gesellschaftlicher Dünkel??? Oder Platzkampf .....!
Und hier finden wir eine Verhaltensweise die schon an kriminelle Machenschaften erinnert.
Die Alten werden unter Druck gesetzt, umgekehrte Psychologie betrieben die bis hin zum Wahnsinn führt. Bis der Mensch dort hingekommen ist, wo die Familie ihn hin haben wollte.
In einem Zustand der Nichtzurechnungsfähigkeit.
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Und "Abschieben" so einfach geht das auch nicht.
Solange es kein Anerkanntes Gutachten von einem Vormundschaftsgericht gibt, wird ein alter Mensch, egal unter welchen Bedingungen er lebt, nicht entmündigt und abgeschoben.
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Ein Abschieben beginnt erst dann, wenn ein alter Mensche durch Krankheit ins Krankenhaus kommt, er keine Patientenverfügung abgegeben hat. Dann entscheidet das Gericht, was mit ihm wird.
Und hier haben nicht einmal mehr die Kinder einfluss. Im Gegenteil.
Wird ein Senior per Beschluss in ein Pflegeheim eingewiesen, dürfen die Kinder zahlen, wenn die Rente + Pflegestufe nicht ausreicht.
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Betreutes Wohnen, hier liegt keine Endmündigung des Senioren vor.
Das heißt, dass der Senior selbst entschieden hat, diese Leistung in Anspruch zu nehmen.
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Und mal Hand aufs Herz.
Für viele junge Menschen, hat ein Mensch ab 50 Jahre, keine Rechte mehr.