ich glaube, dass wir unser kostüm für dieses leben gewählt haben und somit das kostüm sinn macht in der weise, die wir brauchen, um weiterzukommen.
ich habe mal gelesen, dass es menschen geben soll, die aufgrund von fehlenden verknüpfungen im gehirn keine angst empfinden. ich glaube, diesen menschen fehlt eine menge mehr als ein paar drähte, es fehlt eine entwicklungsmöglichkeit.
angst kann ein sprungbrett sein. ich vermute, du liest heraus, dass ich ängste als etwas sehe, dass nicht abgelegt werden sollte. dem ist nicht so.
aber ich kämpfe auch nicht mit meiner angst, sondern spüre sie intensiv und sehe sie mir an.
natürlich ist angst das kostüm, aber vielleicht besteht der wirkliche entwicklungsschritt einfach nur darin, dass ganz tief zu erkennen. wenn ich erkannt habe, dass das kostüm nicht ich ist, kann ich es doch auch ganz selbstverständlich ablegen.
wie schon erwähnt sehe ich viele zusammenhänge zwischen dem thema angst und krankheiten. auch krankheit ist ein kostüm. aber doch für etwas wichtig.
wie gehst du deine entwicklungsschritte? hattest du nie angst? und wenn - war es nicht ein prozess, sie aufzulösen? diesen weg meine ich. und er geht bei jedem in verschiedenem tempo.
manche menschen gehen schrittweise, andere haben siebenmeilenstiefel an.
aber egal wie, es geht ja nur darum, sich vorwärtszubewegen.
eine schnecke ist nicht schlechter als ein tiger.
namasté!
lichtlein