Ja, dieses Beispiel von Mondi zeigt auf, wie wichtig es ist oder sein kann, Erinnerungen aufzubewahren.
Nun zu dem Thema, was Mondi hier ansprach wegen der Abmeldungen und Umbenennung des Nicknamens. Ich hatte mich ja - was mich selbst betrifft - dazu schon geäußert. Und ich habe mich mit meinem neuen Nicknamen nicht vor anderen verstecken wollen o.ä. Meine Abmeldung hier war wirklich ein Spontan-Entscheidung. Aus einer persönlichen Situation heraus, in der ich "nicht mehr klar denken" konnte. Und es macht mich im nach hinein auch traurig, dass - so wie Mondi es beschreibt - die Blogs gelöscht und bei den Kommentaren und Threads nur noch "Gast" steht. Aber leider kann ich das nicht mehr ändern. Heute würde ich vermutlich anders reagieren.
Doch nun zu dem, was den Nicknamen betrifft. Jeder hat seine eigene Einstellung, was das Beibehalten des Alten betrifft. Ich persönlich sehe das ein wenig anders als Mondi. Wenn ich z.B. heirate, beginne ich etwas Neues und lasse das Alte hinter mich. Ich besiegele das - meistens - mit der Veränderung des Familiennamens (mittlerweile nehmen ja sogar Männer die Namen der Frauen an). Und so ähnlich kann man sich das m.E. auch mit einem Nicknamen vorstellen.
Durch dieses persönliche Ereignis habe ich mich verändert oder hat sich in mir etwas verändert. Ich fühle mich nicht mehr als das Hexchen. Bin nicht mehr das, was ich zur Zeit der Anmeldung war. Warum soll ich diesen Namen weiter "herumschlepppen", wenn ich mich mit ihm nicht mehr identifizieren kann?