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Kausalität Arbeit - Leben (1 Leser) (1) Gast


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THEMA: Kausalität Arbeit - Leben
#35808
Aw: Kausalität Arbeit - Leben
(01.02.2012 20:49)  
 


Zukunftsdialog - Wovon wollen wir leben? www.dialog-ueber-deutschland.de Bedingungsloses Grundeinkommen - Erörtern & Abstimmen - Neue Umstände erfordern neue Wege! https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/20-Wovon-Leben/vorschlag_einstieg_node.html?cms_gts=476836_Dokumente%3Dvotes#Inhalt
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#35810
Aw: Kausalität Arbeit - Leben
(02.02.2012 09:34)  
 


Schäuble erklärt finanzierbarkeit des bedingungslosen grundeinkommens, wenn man dann noch bedenkt wieviel der Staat an Verwaltungskosten spart, wird es richtig rentabel
 
Schäuble: Die Sozialleistungen der öffentlichen Hand inklusive der gesetzlichen Sozialversicherungen belaufen sich heute auf rund eine Billion Euro im Jahr. Geteilt durch 80 Millionen Einwohner, sind es etwa 12 500 Euro pro Person. Wir hatten die Sozialgesetze eingeführt, um Menschen durch staatliche Leistungen vor Armut zu bewahren. Es ist ein paradoxer Widerspruch, dass Menschen gerade dann als arm wahrgenommen werden, weil sie staatliche Transferleistungen beziehen.

Quelle: www.bundesregierung.de, 25.01.2010
 
 
 

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#35823
Aw: Kausalität Arbeit - Leben
(04.02.2012 15:17)  
 



Aquajade schrieb:
Das Leben ist im Grunde etwas Erschaffenes und die Arbeit mehr als nur die Notwendigkeit Geld zu verdienen. Arbeiten bedeutet, an den Aktivitäten unserer Gesellschaft teilzunehmen.
 
Wird einem ein Teil der Aktivitäten unserer Gesellschaft verweigert (das Recht auf Arbeit), so ist das gleichbedeutend damit, von ihr ausgestoßen zu sein.
 
Jemand hat den Unterschied zwischen „Arbeit“ und „Spiel“ erfunden. Spiel wurde als etwas Interessantes betrachtet. Arbeit wurde als etwas Beschwerliches und Notwendiges und somit Uninteressantes betrachtet. Aber wenn wir unseren Urlaub haben und „spielen“, sind wir meistens recht froh, in die „tägliche Tretmühle“ zurückzukehren. Spiel ist beinahe ziellos. Arbeit hat eine Zielsetzung
 
Wenn wir Arbeit und Spiel genauer definieren, sollte Spiel als „Arbeit ohne Zielsetzung“ bezeichnet werden oder „Tätigkeit ohne Zielsetzung“. Dann wäre Arbeit als „Tätigkeit mit Zielsetzung“ zu definieren.
 
Nimmt man einen Menschen die Arbeit weg, nimmt man somit auch dessen Zielsetzungen weg. Denn Arbeit dient einem Lebenszweck: Überleben. Wird ein Mensch durch den Verlust der Arbeit in seinen Zielsetzungen und Lebenszweck erschüttert, wird dieser unweigerlich verwirrt und krank. Denn ohne jede Zielsetzung inmitten des Lebens, wäre das eigene Dasein in seiner Gesamtheit verhängnisvoll. Teil eines Universums, einer Zivilisation zu sein und doch kein Ziel vor sich zu haben, ist der Weg zum Wahnsinn.
 
Der Einsatz von Energie, die körperliche Bewegung, die verbrauchte Zeit, die vollbrachten Dinge sind alle von geringerer Bedeutung. Allein, dass man etwas zu tun hat und einen Grund, es zu tun, übt Kontrolle über das Leben aus. Doch wenn man keine Zielsetzung hat, hat man auch keinen festen Boden.
 
Aber sowohl bei der Arbeit als auch im Leben begegnet man Elemente oder Begebenheiten, die leider entgegen zur Zielsetzung arbeiten, denn… Das Leben hat Wettbewerbscharakter. Klar, eines der höchsten Naturgesetze dieses Planeten ist: Nur der stärkere überlebt/gewinnt. Viele von uns vergessen, dass wir Teil einer Mannschaft sind, die den Namen Menschheit trägt und sich im Wettbewerb mit allen möglichen anderen Dingen befindet, um zu überleben. Wir greifen die Menschen an und greifen unsere Freunde an. Es erscheint uns bei unserer Arbeit nur natürlich, dass es hier und da in der Organisation Leute gibt, die so unsicher bei ihren eigenen Aufgaben sind, dass sie versuchen, Unsicherheit um sich herum zu verbreiten.
 
Wenn ein Mensch zu tief verunsichert und verwirrt über das Leben und über die Tätigkeiten ist, beginnt er zu „dramatisieren“ und – teils bewusst, teils unbewusst – versucht er, jeden in seiner Umgebung, sowohl im Leben als auch auf der Arbeit, ebenso zu verwirren und mit rein zu reissen.
Eine der Lieblingszielscheiben solcher Leute ist die Arbeit. Obwohl solche Leute meist nicht einmal ihre eigene Arbeit verrichten können, sind sie sehr darauf bedacht, anderen ihre Arbeit zu verleiden. Sie „vermindern die Konkurrenzfähigkeit anderer“, indem sie die Grundlagen anderer Menschen zerstückeln. Zum Beispiel Mobbing. Oder das Überspielen und Ablenken eigener Unsicherheiten und Unwissenheiten durch verunsichern und abwerten der Tätigkeiten anderer. Vermindern und Abwerten der Firma, Vorgesetzten, Kollegen. Alles Dinge, die verwirrend und verunsichernd wirken.
 
Hütet euch vor diesen Kollegen, die herumlaufen und sich „voller Mitgefühl“ nach eurer Gesundheit erkundigen, da ihr so „überarbeitet“ aussähen. Es ist fast einfacher, „überbummelt“ zu sein als überarbeitet. Hütet euch vor diesen Leuten, die wollen, dass Ihr etwas von der Arbeit zurücktreten und „kürzer nehmen“ sollt, oder sonst wie Arbeitszeiten verkürzen. Das Endergebnis davon lautet: keine Arbeit. Und gebt acht vor Leuten, die immer „von der Firma nimmt“, weil die Firma es „sich ja leisten kann“. Denn Ihr seit ebenso Teil der Firma, und solche Leute versuchen (bewusst oder unbewusst), euch die Stabilität durch Sicherheit, Zielsetzung und Lebenszweck unter den Füssen wegzuziehen.
 
 
Gruß  {#1151752479}
Aquajade

Hi Aquajade,
 
keine Ahnung was du mit deinem Artikel hier bezwecken möchtest. Es hört sich jedoch danach an, als wolltes du eine Diskussion über verfassungsrechtliche Grundrechte führen. Vermischt mit einigermaßen wirren Ansätzen (keine Ahnung woher abgleitet), die einen Zusammenhang von fehlender Arbeit und Geisteskrankheit herstellen wollen. (Bezieht sich das auf deine eigenen Erfahrungen?) Und letztendlich Arbeit als Allheilmittel? Gratuliere. Ich glaub den Ansatz hat's schon mal gegeben......
 
Ehrlich - wenn ich nicht wüsste, dass das hier ein spirituelles Forum ist, würd ich den Text als reine Sektenpropaganda einstufen!
 
Da ist die Antwort von Alaya noch wirklich von der zurückhaltenden Sorte....
 
LG
 
Papillon
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#35857
Aw: Kausalität Arbeit - Leben
(08.02.2012 19:53)  
 


"Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet."
 
Randy Pausch, frühverstorbener Informatiker und Miterfinder der Google-Benutzeroberfläche, sagte in seiner legendären letzten Vorlesung den Satz "Auf unserem Sterbebett werden wir nicht die Dinge bereuen, die wir getan haben - sondern die Dinge, die wir nicht getan haben." Wie recht er hat, lässt sich nun in einem Buch der australischen Sterbebegleiterin Bronnie Ware nachlesen. Auf 280 Seiten hat sie die fünf Dinge zusammengetragen, die Sterbende am meisten bereuen. Und tatsächlich: Nur ein einziger Punkt dreht sich um etwas, was sie getan haben. Es ist Platz zwei der Liste: "Ich wünschte, ich hätte weniger gearbeitet."
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#35858
Aw: Kausalität Arbeit - Leben
(09.02.2012 01:14)  
 


ich finde das einen klasse beitrag lieber wildes herz
viele menschen sind viel zu beschäftigt 
um sich wahrhaftig zu erkennen und zu leben 
das leben hält so vieles bereit auch vor und nach der arbeit 
schmunzelt ich bin mit oder ohne arbeit jetzt in jedem moment 
und das ist wunderbar 
A.
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#35859
Aw: Kausalität Arbeit - Leben
(09.02.2012 07:54)  
 


..ich kann mich alaya nur anschliessen...DANKE  wildes herz für deine beiträge...
und ich hoffe....wir sind  auf dem weg dazu...eine neue gesellschaft mit zu manifestieren ;)
 
denn  ich teile genauso die meinung,dass wir hier sind, um glücklich zu sein....zu lieben und uns zu erfahren...als menschliche wesen....
und dass arbeit im sinne von zwang und "MUSS" nicht zu unseren aufgabne gehört, sondern das tun können...wohin uns unser herz und unsere seele gefähigt....unsere anlagen und gaben zu vervollkommnen, unser kreatives und schöpferisches potential zu leben
 
und das ist schwierig...wenn über allem die sorge um essen und unterkunft steht...doch immer mehr menschen ..FÜHLEN, dass es SO eben nicht weitergeht/nicht weitergehen kann und suchen andere wege- ihren eigenen weg....
 
..und was ich sicher WEISS...wir finden alle wieder nach hause....so oder so...
 
ich wünsch euch allen wunderbare wandelzeiten
 
in lak'ech twinklebelow{#emotions}
 
...
 
 
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