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Esoterik Flirt Forum


 


     


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Zum Ende gehen Beliebt: 178  
THEMA: LHP
#39511
Aw: LHP
(12.06.2013 01:50)  
 


Hallo Soul,
 
die Aussage von dir, man muss nicht jemand umbringen um diesen Pfad kenen zu lernen, oder der Prostutition nachgehen verstehe ich gut.
 
Dennoch denke ich, dass jeder Mensch alles kann, wenn die richtigen Knöpfe gedrückt werden.
Ich würde jemand töten, wenn er meinen Kindern was antut und das ohne mit der Wimper zu zucken. Auch wurde ich meinen Körper verkaufen, wenn meine Lieben verhungern müssten oder ich selbst.
 
LG Ute 
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#39527
Aw: LHP
(12.06.2013 19:22)  
 


Liebe Ute,
 
Das erste was Du genannt hast, würde ich niemals tun, das zweite schon, zum Glück bin ich nie
in diese Situation gekommen, dafür bin ich sehr dankbar
 
 
Liebe Grüße s.{#zweiherzen}
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#39529
Aw: LHP
(12.06.2013 23:02)  
 


Meine liebe Soul,
jeder hat seinen Knopf, was würdest du tun, wenn jemand vor dir steht und dir dein Leben nehmen möchte, dir Gewalt antut? Wirst du dein Leben geben? Oder wirst du das Leben des anderen nehmen? Mir geht es um das Wort nie?
Wir leben in der Welt der Gegensatzpaare, mir ist es ein Anliegen dies bewusst zu machen.
Sobald ich einen Teil ablehne rufe ich ihn automatisch hervor. Es manifestiert sich im außen, das außen zeigt dann den Schattenanteil.
 
Mal etwas weiter zugreifen möchte, in Geschichten die ich von der Kirche kenne. Sodom und sodom und gomorrha Gott hat alle Menschen dieser Stadt getötet.
Gott verlangte von Abraham seinen eigen Sohn zu opfern Isaak zu opfern. Isaak ging auf den Berg und hätte seinen Sohn geopfert. Warum? Weil dieser Gott den Gehorsam von Abraham prüfen wollte. Sehr grausam. Noa der seine Arche baute, und alle die da nicht mitkonnten wurden getötet.
 
Das hört sich für mich nach den linken Pfad an. In der Geschichte der Religionen gibt es immer den positiven wie den negativen Aspekt von Gott. Somit ist Gott für mich beides negativ wie positiv.
Anderes Beispiel, wir sehen jeden Tag Katastrophen im Fernseher, jeder ist aufgerufen zu spenden. Wenn ich nicht bereit bin zu spenden zu helfen, trage ich einen Teil dieser Not mit mir rum. Denn meine 5 Euro könnten ein Kind das Leben retten.
Das alles ist überspitzt da gestellt.  Das Thema ist sehr interessant, weil es einem zum nachdenke bringt wo stehe ich, was denke ich. Wie kann ich die Gegensätze ausgleichen. Ist kein einfacher Weg.
 
Das was du denkst kann ich sehr gut nachvollziehen, bis mir meine eigene Schattenseite begegnete. Ich bin kein Mensch der hassen kann, ich bin mal böse, und wehe dem ich bin es. Das tobe ich aus, drehe mich rum und gut ist es. Es gab einen Mann, der hat mich nur geärgert, über Wochen Monate schluckte ich immer wieder meinen Unmut herunter.
 
Wir fuhren am Timmendorfer Strand mit dem Fahrad. Ich radelte hinter ihm her und er ständig am meckern. Auf einmal blatzte mir innerlich der Kragen und ich dachte, wenn du nur über die Klippen fahren würdest. Ich bin über meine eigenen Geanken zu tode erschrocken, trat in die Rückbremse und blieb erst mal stehen. Solche Gedanken und das bei mir, jemand der solche Gedanken nicht kannte. Ich habe eine schlimme Kindheit hinter mir, Gewalt und Dinge die man hier nicht aussprechen sollte sind geschehen, aber ich habe niemals so einen Gedanken gehabt.
 
Ich war erschüttert über mich selbst. Es waren nur Gedanken, aber dennoch erkannte ich, dass ein Gedanke vorrausgehen muss um zur Tat zu werden.
Deswegen wählte ich den Pfad der goldenen Mitte. Das sind nur ansatzweise Gedanken die ich mir gemacht habe. Desto mehr Gegensätze ich in mir ausgleichen kann, desto wohler fühle ich mich.
 
So erkenne ich oft mein Gegenüber, weiße mein Gegenüber auch darauf hin, das dies oder jenes mit Sicherheit nicht gut ist, in dem Fall schlecht ist. Das kann ich aber auch nur sagen, weil ich die gleichen oder ähnliche Erfahrungen gemacht habe und sie bei mir auch nicht gut finde oder fand.
Dennoch bleibt es immer eine Subjektive Wahrnehmung. Freue mich deine Gedanken zu meinen Worten zu erfahren.
Fühl dich geknudelt Ute
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#39530
Aw: LHP
(12.06.2013 23:04)  
 


Hallo Soul,
 
möchte noch etwas hinzufügen. Es ist gut und wichtig seinen Standpunkt zu vertreten. Denn nur das was man selbst erlebt hat, kann man hinzufügen, alles andere wäre etwas annehmen, was jetzt noch nicht annehmbar ist, oder nie annehmbar sein wird. 
 
Dennoch möchte ich dich anregen, zu reflektieren, vielleicht findest du einen Schlüssel der am Ende auch für dich stimmig sein kann. Wie gesagt das Thema ist sehr interessant und spornt zum achdenken an
 
Knuddels Ute

 
Letzte Änderung: 13.06.2013 00:42 von .
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#39551
Aw: LHP
(14.06.2013 00:48)  
 


 
danke ute,
ich habe in meinem leben viel reflektiert - dazu war ich gezwungen und ich habe da einige erkenntnisse gefunden, mit denen ich gut leben kann, jetzt ist etwas anderes dran!
 
In früheren zeiten stand ich nicht nur einmal kurz vor der entscheidung mir das leben zu nehmen, es gab wichtige körperliche und psychische gründe dafür,  ich habe mich damals für das leben entschieden , und ich weiß , dass das richtig war;
 
jetzt  weiß ich, dass es auf dasselbe herauskommt, ob ein anderer oder ich selbst mir das leben nehme:
 
Würde ich ermordet, hätte ich es einen anderen für mich tun lassen! Würde ich einen anderen umbringen, hätte ich mich selbst getötet. Ja, ja die Projektionen....
 
JETZT habe ich eine radikale einstellung FÜR das leben, ob es um mich geht oder um andere!
 
Ich glaube nicht nur, ich weiß es, dass ich für mein restliches leben nicht mehr vor eine solche entscheidung gestellt werde und das ENTWEDER - ODER hat sich zunehmend in ein SOWOHL ALS AUCH  umgewandelt; heute bin ich in vier verschiedenen gruppen gut integriert
und bin den menschen mit denen ich zu tun habe, wichtig und sie mir auch; ich kann meine
"sensiblen" oder "schwachen " seiten dort gut nach außen zeigen und sie sind von mir selbst 
und von den anderen akzeptiert; natürlich gibt es auch schwankungen: DAS BIN ICH. ICH BIN EIN MENSCH! Und das Lachen kommt jetzt wieder mehr nach vorne.
 
Hier im Forum ist das ein expriment und ich sage und  hier natürlich nicht alles. Nur soviel: Ich hatte 18 Jahre bis zum Alter von 65 ( davor machte ich andere Sachen) beruflich mit schwerstmehrfachbehinderten kindern zu tun und habe mein Bestes gegeben . Ich habe den tod hautnah miterlebt; das hat mir vermittelt, was das leben wert ist und ich bin zeitenweise zwei  mal wöchentlich tanzen gegangen, weil ich so glücklich war, funktionierende Beine zu haben.
 
Ich hatte es sehr eilig  auf die welt zu kommen und jetzt lebe ich das leben mit seinen guten und weniger guten Seiten, dass hier alles ein lern - PROZESS  ist, da bin ich mir ganz sicher -
 
liebe grüße s.
 
P.s.: mir sind mordgedanken gegenüber gewissen personen auch bekannt, ich hatte dazu herrliche visuelle vorstellungen wie : zum fenster rauswerfen , jemanden mit pech und schwefel übergießen, anzünden  u. ä. - ich habe es dann aber doch nicht getan.....
Bibelzitate sind nicht so mein Fall. Was das A. T. angeht, damit habe ich gar nichts am Hut. Mit jesus schon, den habe ich gelassen.... vor allem das sätzchen: liebe deinen nächsten UND dich selbst. Ich will mal sagen, daran arbeite ich noch etwas, das ist ja schließlich ein Lebenswerk!.....
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#39569
Aw: LHP
(14.06.2013 18:46)  
 


Huhu Soul,
 
vielen Dank für deine Antwort. War super und ich konnte viel verstehen.
Alles Liebe für dich Ute 
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