Das ABC des Guerilla Gardening
Menschen, die Land kultivieren, dass ihnen nicht gehört – und das gilt auch für verwilderte, verlassene Grundstücke genauso wie für Verkehrsinseln und zugemüllte Parkstreifen - nennt man heute Guerilla-Gärtner. Ob aus der Not heraus , weil der Hunger sie treibt, oder aus der puren Lust heraus, seine Umgebung ein wenig schöner zu gestalten – die Geschichte des illegalen Bepflanzens von Grundstücken fängt schon im Mittelalter an.
Seit fünf Jahren ist der Londoner Richard Reynolds als Garten-Guerillero aktiv. Angefangen hat er mit nächtlichen Aktionen, in denen er sich um die verwahrlosten Blumenbeeten vor seinem Wohnhaus gekümmert hat. Heute ist der ehemalige Werber stolzer Besitzer eines Diploms der „Royal Horticultural Society“ und betreibt einen der bekanntesten Websites www.guerrillagardening.org zum Thema. Seine Erfahrungen und alles Wissenswerte zum Thema hat er jetzt als Buch herausgegeben: „Guerilla Gardening. Ein botanisches Manifest“ . Wer schon einmal mit dem Gedanken an Guerilla Gardening gespielt hat, dem kann es nur empfehlen. Es ist bei Orange-Press (www.orange-press.com) erschienen. Utopia hat daraus – mit freundlicher Genehmigung des Verlags - ein kleines ABC des Guerilla Gardening zusammengestellt.
http://www.utopia.de/magazin/das-abc-des-guerilla-gardening
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