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Nahtod - Erfahrung (1 Leser) (1) Gast


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THEMA: Nahtod - Erfahrung
#35024
Nahtod - Erfahrung
(10.12.2011 14:48)  
 


Dies solltest du unbedingt lesen:
 
http://www.wahrheitssuche.org/todeserfahrung.html
 
 
Hengst
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#35026
Aw: Nahtod - Erfahrung
(10.12.2011 20:58)  
 


wunderschön, definitiv...
dazzu fällt mir nur ein...
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=N5UxzcMvkGA
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#35027
Aw: Nahtod - Erfahrung
(10.12.2011 23:56)  
 



Hengst schrieb:
Dies solltest du unbedingt lesen:
 
http://www.wahrheitssuche.org/todeserfahrung.html
 
 
Hengst


Woaow ..... Normal bin ich kein Fan von so langen Texte, aber das hier war - genial und wirklich sehr, sehr, sehr Lesenswert!... Toll geschrieben, sehr authentisch, nicht im geringsten langweilig, aber auch nicht "spannend"  - sondern durchweg - sehr Interessant!
 
Danke für den Link, Hengst..... Das ist in der tat wirklich äußerst Lesenswert, kann ich wirklich jedem ans Herz legen....
 
Liebe Grüße
Jade
 
„Interessiere Dich für Dein Leben! Denn Du bist der einzige, der etwas daraus machen kann!“
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#35028
Aw: Nahtod - Erfahrung
(11.12.2011 00:39)  
 


Sorry, ich hab die Links nu nich geklickt und durchgeackert. Als ich das Thema las, kam was ganz altes wieder in mir hoch: 1995 lag ich eine Woche  im Koma. Und ich kann mich an nix erinnern. Keine kunterbunten Blumenwiesen und auch kein Tunnel mit einem Licht am Ende. Nix dergleichen. Was ich erinnere, ist das Aufwachen. Ich konnte nicht "normal" aufwachen, ich ab gekämpft. Und als ich dann wieder wach wurde war mein erster Gedanke: "Warum? da war es doch schön." Kling irre, ich weiß. Erst das kämpfen und dann das "es war schön da".
Irgendwo muß ich doch in dieser Woche gewesen sein. Aber wo?
 
LG
Petuni
 
Wir gehen durch`s Leben wie mit einem Scheinwerfer in der Hand. Wir leuchten nur geradeaus auf den Weg, den wir kennen und den wir gehen. Aber wenn wir den Scheinwerfer mal hin und her schwenken würden, dann würden wir erkennen, das es noch viele andere Wege gibt, die auch alle begehbar sind.
(Aus den "Seth"-Büchern von Jane Roberts)
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#35029
Aw: Nahtod - Erfahrung
(11.12.2011 00:49)  
 


Danach war irgendwie alles anders.
 
Wir gehen durch`s Leben wie mit einem Scheinwerfer in der Hand. Wir leuchten nur geradeaus auf den Weg, den wir kennen und den wir gehen. Aber wenn wir den Scheinwerfer mal hin und her schwenken würden, dann würden wir erkennen, das es noch viele andere Wege gibt, die auch alle begehbar sind.
(Aus den "Seth"-Büchern von Jane Roberts)
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#35030
Aw: Nahtod - Erfahrung
(11.12.2011 04:24)  
 


Ja, Hengst, es ist wirklich wunderschön.
 
Auch ich hatte Nahtoderlebnisse, zweimal tatsächlich durch den Nahtod, viele Male durch Substanzen und Meditation.
 
 
Meine erstes wirkliches (=bewusstes) Nahtoderlebnis war mit 7 Jahren; erst nach dieser Erklärung verstehe ich wirklich, dass es eins war.
Ich fiel auf der Kellertreppe mit Glasflaschen in der Hand, und Scherben müssen sich in meinen Hals gebohrt haben, davon bekam ich nichts mit; ich schrie nur vor Erstaunen und habe diesen Schrei selbst garnicht als schlimm wahrgenommen, doch dann hörte ich den 'Antwortschrei' meiner Mutter, voller Entsetzen und Sorge(es muss wohl etwas mitgeklungen haben in meinem Schrei). Ich glaube, dass das meine erste noch wahrnehmbare Begegnung mit dem Tod war, dass der Tod selbst nicht materiell ist, sondern nur von denen die weiterleben, als 'der brutale Tod' verstanden wird (in dem Fall meiner Mutter).
Ich war aber nicht schlimm verletzt, die Scherbe hatte meine Halsschlagader um genausoviel verfehlt dass es nur ziemlich blutete, aber nicht schlimm war. (Es wurde dann auf meinen Wunsch, da ich als Kind logischerweise keine Nadeln im Hals haben wollte :) nicht mal genäht. Die Narbe ist noch deutlich sichtbar.)
Für ein Nahtoderlebnis muss man also nicht wirklich sterben, sondern nur der Körper in den Modus Eventuelles Sterben umschalten, schätze ich. So wie die Haut eine Brandblase bildet, wenn dir ein Bügeleisen auf den Bauch gedrückt wird und du siehst nichts, auch wenn es kalt ist, obwohl du garnicht darüber nachdenkst.
Mein zweites wirkliches Nahtoderlebnis war mein Selbstmordversuch 2009. Nach vielen schlechten Erfahrungen mit der Beziehung meiner Mutter zu meinem ehemaligen Stiefvater (von dem sie zu dem Zeitpunkt schon geschieden war) und Diagnose ihrer Krebserkrankung hatten mich nach ewigen Jahren der Selbstmordabsicht (ungefähr seit ich 8 war, vllt ja wirklich seit meinem Erlebnis mit 7, hatte ich diese Gedanken, die sich seit Einsetzen meiner Pubertät immer mehr verdichteten auch in Automutilation), die ich meiner Mutter zuliebe zurückhielt (wie soll sie als Krebserkrankte Hoffnung schöpfen, wenn ihre Tochter sich umbringt?) hatte ich mich entschlossen mich zu befreien.
Einfach egoistisch zu sein. Nein, ich wollte nicht mehr. Ich wollte Hilfe vom Tod oder von einer Psychiatrie und ich WUSSTE es ist jetzt wirklich der einzige Weg für mich. Und auch wirklich JETZT.
Also wartete ich, völlig geplant ab bis meine Mutter wegfuhr wie jeden Montag, und schluckte dann ganz langsam nach und nach alle Schlaftabletten, die ganze Packung (damals wusste ich noch nicht, dass es sich so leicht nicht stirbt ;) ) und hörte dazu Musik, die meinen Weltschmerz für mich gut darstellte.
Ich bekam, da diese Tabletten in hoher Dosierung, ich sage mal Horrortrips, fördern, Visionen, mit denen ich heute noch etwas anfangen kann, ich sah im auf dem Balkon aufgehängten Biobeutel den Skalp einer weishaarigen alten Indianerin und war sicher, dass jeden Moment ein Silent Hill-Monster die Katzenleiter heraufkam,, es kam die ganze Zeit, doch es erreichte mich nie.
Ich konnte meinen Körper nicht mehr kontrollieren, ich schwankte und fiel mehr als dass ich lief, als ich einmal auf die Toilette ging. Aber ich nahm es gleichzeitig ganz und garnicht wahr.
In der Nacht wusste ich, so wie auch vorher, du hast dich entschieden, du wirst nicht zurückblicken. GOTT oder was auch immer entscheidet ob du stirbst oder nicht. Kein Krankenwagen, keine Nachricht an irgendwen. Ich bin damit allein.
Ich gab mich ganz in die Hände des Schicksals.
Was genau ich geträumt habe, weiß ich nicht. Und ich denke das ist auch das, die meisten vergessen nach einer Nahtoderfahrung viel bis alles was sie sahen, zumindest ihr Bewusstsein vergisst es, vllt ist das ja unterschiedlich je nachdem, wie nah man dem Tod wirklich war? Und mit Sicherheit von Mensch zu Mensch!
Am nächsten Morgen erwachte ich jedenfalls und zwar mit dem Gefühl, jetzt kriege ich mein Leben auf die Reihe! Ich bin so froh, dass es nicht geklappt hat..
Und seitdem, wenn auch nicht von heute auf Morgen, hat sich mein Leben GRUNDLEGEND verändert.
 
 
Alle anderen Erfahrungen erwähnte ich nur, weil auch ich was sie betrifft ähnliche Visionen hatte, wie der Schreiber sie beschreibt, das Universum, alles in allem, unendlich..
Aber das Umfassende dieses Erfahrungsberichts ist überraschend, bereichernd, beglückend.. es hat mir geholfen viele Fäden für mich zu verknüpfen und ich danke aufs herzlichste fürs Einstellen.
GLG Moony
 
Das Vollkommene und das Vollkommene sind ein Vollkommenes und nicht zwei; nein, sie sind keins!
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