„Erfahrung“ über Reinkarnation?
Naja, ich denke und glaube, ausnahmslos so ziemlich jeder von uns hat „Erfahrung“ und ist schon hunderte, tausende, millionen - und noch viel öfter - male wiedergeboren worden. Und das nicht erst seit es auf diesem Planeten Menschen gibt die sich aus Neandertaler und davor aus primatenhafte „Tiere“ entwickelt haben, sondern schon auf unzählige Planeten davor schon und dort schon millionen male Inkarniert. Und dann auch nicht erst in diese Galaxis, sondern auf unzählige andere Galaxien davor schon, und dann nicht erst seit es dieses Universum nach dem sagenumwobenen Urknall es gibt, sondern schon seit äonen langer Zeit bevor dieses Universum entstand, in unzählige andere Universen, in unzählige andere, vorherige „Ukrnalls“ schon.
Ich denke und glaube, wir, als geistige Wesen (ich spreche jetzt gerade nicht von der „Seele“) sind sehr viel älter als wir uns auch nur entferntest vorstellen können. Als göttliche Wesen haben wir einst körperlos als reine Energien als EINS existiert. Bis irgendwann eine art „Unterscheidung“ stattfand, wie eine befruchtete Zelle die erste Zellteilung im Leib Gottes entstand. Ich stelle mir das so vor, das diese „Unterscheidung“ oder „Teilung“ in Form von Unterscheidung zwei verschiedener und doch noch ähnliche Frequenzen unserer Energiematrix stattfanden. Irgendwann fand die nächste „Teilung“ oder auch „Unterscheidung“ statt und immer so weiter und so fort, und so weiter, und so weiter .... ... .. . Man nehme als „Veranschaulichung“ einfach eine Eizelle, das im unbefruchteten Zustand EINS ist und erst nach der Befruchtung beginnt, sich zu teilen und teilt und teilt und teilt etc. ... bis daraus ein Embryo wird, Fötus, Baby, Mensch.... Wie im Mikrokosmos, so im Makrokosmos, heißt es doch schon, oder nicht? Ich denke, wir spiegeln mit und in unseren Körpern auch unsere eigene, geistige Evolutionen wieder.
Man kennt die Begriffe wie „Seelenverwandte“, „Seelengeschwister“, oder noch näher – direkte „Dualseelen“. Wir fühlen uns zu jene Wesenheiten angezogen und empfinden „Symphatie“ (prinzipiell ist symphatie nichts anderes als auch – Liebe), weil wir „gleich schwingend“, uns durch die energetische „ähnlichkeit“ in „ressonanz“ befinden. Und wortwörtlich genommen, entstammen wir in der tat dann aus selben „Seelenfamilie“, daher die „Affinität“ und „Anziehungskraft“, bis die „Teilungen“ oder „Unterscheidungen“ unserer Energien sich weiter fortsetzten bis zu dem, was wir heute in unserem frequenz „individualisierte“, göttliche Wesenheiten geworden sind.
Streng genommen – sind wir nach wie vor „eins“. Und dennoch – „individuell“. Streng genommen – gibt es keine „andere Wesen“, als nur wir uns selbst.... einst als „EINS“, uns lediglich nur selbst endlos sich gespiegelt und wieder gespiegelt und wieder gespiegelt... ... .. haben wir uns selbst durch unzählige Teilungen und Spiegelungen uns vervielfältigt mit dem Sinn, mit uns selbst zu spielen und uns selbst zu erfahren?
Taten wir bei anbeginn unserer Existenz doch nichts anderes als ... uns zwischen zwei Spiegeln zu stellen und sehen uns scheinbar bis ins unendliche gehend selbst reflektiert, und das Reflektierte wieder reflektiert und wieder reflektiert und scheinbar endlos so weiter..? Wir schauen in diese spiegelnde Spiegeln herein, sehen unzählige unserer „Abbilder“ und erfreuen uns mit dem Glauben „Hurra, ich bin nicht allein, soo viele sind bei mir!“ .. ?
Ist das die Ursache für die kosmischen Spiegel-Gesetz – das, wenn wir jemanden ansehen, im prinzip uns selbst ansehen? Was wir an andere mögen, das mögen wir an uns selbst, und was uns an andere nicht gefällt, das ist ein Teil, was uns an uns selber nicht gefällt?
Und manche „Seelenfamilien“ haben schon eine nuance mehr sich gegenseitig unterscheidende Entwicklung durchgenommen das auch die kosmischen Gesetze entstanden sind, wie... was anderen an uns stört, aber uns nicht „betrifft“, so handele es sich nur um eine Spiegelung des anderen, und anders herum ebenso gültig, was uns an andere stört oder wir es anders haben wollen, aber den Gegenüber nicht betrifft, ist es nur ein Spiegelanzeichen unseres eigenen Fehlers?
Ist das „Spiel des Lebens“ und der ständigen Reinkarnationen – im prinzip nichts anderes als das Ergebnis von einem einzigen Wesenheit das man „Gott“ oder auch „Existenz“ nennt - welches lediglich nur mit sich selbst „alleine“ spielt, sich selbst unzählige male spiegelt und sich selbst teilt und auf diese weise dadurch sich selbst erfährt ? So wie ein Kind das alleine am Puppenhaus sitzt und Mutter, Vater, Kind und weitere Puppenfiguren in die Hand nimmt und sie alle zugleich spielt und miteinander interagieren lässt?
Haben die Menschen, die sagen „ICH BIN Gott“, nun „Recht“, so wie die Puppenhauspuppe sagt „Ich bin das Kind, welches mich spielt“, oder haben jene recht „ICH BIN ein Funke Gottes“, aus dem Betrachtungswinkel eines unzählige male geteilten, individualisierten Wesens, die auf diese Weise sich so weit von der einst göttliche EINS-EXISTENZ „entfernt“ haben und daher sich nur noch als „Funke“ Empfinden?
Ist ein Puppenhauspüppchen nun „alleine“, weil nur das Kind alleine damit spielt, oder ist es nicht „alleine“ weil es stets von vielen anderen mit ihm interagierenden Puppen umgeben ist?
Spielt das „Kind“ mit den vielen Puppen, um einfach Spaß zu haben und um das Spiel zu genießen, oder spielt es, um sich nicht alleine zu fühlen, um nicht ansonsten den Verstand zu verlieren, das sonst niemand „da“ ist, das mit dem Kind selbst interagiert?... Ist GOTT – ein Kind? Welches sich durch das Spiel mit sich selbst in unzählige Puppen vorm Wahnsinnigwerden bewahrt, weil es sich einsam fühlt?
ALLE Antworten sind jeweils – richtig... es ist ganz eine Frage des Betrachtungswinkels....
So denke ich.
Gruß
Aquajade