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Sehnsucht (1 Leser) (1) Gast


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THEMA: Sehnsucht
#42307
Aw: Sehnsucht
(19.07.2014 23:17)  
 


Danke - für persönliche Gespräche bin ich offen
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#42308
Aw: Sehnsucht
(19.07.2014 23:19)  
 


<Manchmal braucht es einen Dritten, danke@Alter
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#42331
Aw: Sehnsucht
(27.07.2014 15:22)  
 


..ist für mich ein positiv besetzter Begriff..
 
Sensucht zu haben..heisst..ein Ziel zu haben..eine Vision..
Macht DAS nicht das Menschsein aus..nicht einfach nur zu existieren..sondern ein Ziel zu haben..egal ob im Kleinen oder im Großen..und darauf hinzuwirken?
 
Am unglücklichsten fühlte zumindest ich selber mich stets in Phasen, in denen mir ein Ziel..eine Vision..oder zusammengefasst eine Sehnsucht fehlte..
 
Stagnation fühlt sich zumindest für mich wie Tod im Leben an..
 
Ich glaube, der Mensch ist nicht für die innerliche Erstarrung..die Stagnation..geschaffen..
 
Gewiss..das Endziel ist es wohl, auch ziellos glücklich zu sein..doch verfügen wohl die wenigsten Seelen auf Erden über DIESEN Reifegrad..man muss wohl ein Jogi sein, um so zu leben..und wieviel Jogis gibt es, verglichen mit der Menge anderer???!
 
Ich erlebe Sehnsucht nicht als "Ach Mensch, gemein, ich habe nicht....!"
Sondern viel mehr als kleinen verspielten Traum "Ich stell mir vor ich hätte..!"
 
Doch jeder von uns lebt da wohl seine eigene Version..
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#42333
Aw: Sehnsucht
(27.07.2014 15:58)  
 


Für micht ist die Sehn-Sucht eine Sucht, wenn der Mensch sich dessen nicht bewusst ist.
 
Ohne Ziele, ohne Wünsche wäre das Leben nicht sinnvoll, aber die Ziele und Wünsche sollten den Menschen nicht beherrschen, sondern der Mensch seine Wünsche und Ziele.
Der Sinn von Wünschen sehe ich eher darin, sie zu realisieren und somit die Sehnsucht zu beenden. 
 
Ich brauche Wohnraum um zu leben - ich kann mich nach einer Villa sehnen, irgendwo am Meeresstrand oder das Obergeschoss eines Hochhauses, oder ein Lehmbau im Wald.
Die Sehnsucht nach einem eigenen Wohnraum, oder zu zweit, dritt usw. kann eine ungeheure Triebkraft sein, aber wenn diese nicht im Rahmen des Realisierbaren bleibt, und die Wirklichkeit nicht befriedigt, dann werde ich unzufrieden und sehnsüchtig sein. Irgendwann sollte diese spezielle Sehnsucht beendet sein.
 
Auch die nach Partnerschaft, religiöser Praxis, eigenem Weg usw.
 
Ebenso:
Ich gehe arbeiten um zu leben, aber ich lebe nicht um zu arbeiten = Workaholic (Arbeitssucht)
 
Sehnsüchte kommen und gehen - aber sie sollten uns nicht beherrschen....
 
 
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#42334
Aw: Sehnsucht
(27.07.2014 19:52)  
 


Das sehe ich ebenso..Sehnsucht sollte uns nicht beherrschen, denn sonst sind wir ihr Knecht..
 
Doch zum Thema unerfüllte Sehnsucht..ich machte die Erfahrung, das zu lange unerfüllt gebliebene Sehnsucht, sich irgendwann einfach verabschiedet..was nicht genährt wird durch Erleben..stirbt irgendwann..oder ist das nur bei mir so?
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#42335
Aw: Sehnsucht
(27.07.2014 20:22)  
 


Werde das von mir aus aufrollen. Was ich so gespürt habe, 
nachdem ich diese ganzen Antworten hier las.
 
Genau das ist es, das perfekte Leben!
Niemand sollte sich, außer von sich beherrschen lassen,
weder vom Materiellen noch vom Geistlichen
nach Innen und nach Außen.
Woher weiß man, dass man sich ist? Von sich aus?
Ich weiß dass das schwer nachvollziehbar ist, denn
es ist eine Neuauslegung des Ichs.
Vielleicht ist man ja im eigenem Geiste nicht alleine,
sondern umgeben, untergeben, umhüllt.
Es gibt doch das Sprichwort
"Ich bin Momentan nicht ich selbst".
Als Format aus der Körpersprache. Der äußernde,
weiß von sich, dass er nicht sich selbst beherrscht,
aber nicht wer ihn beherrscht.
Daraus geht hervor, dass man sich auch mal nicht sein kann.
Werfe ich einfach mal als verrückte These in den Raum.
 
Zurück zur Sehnsucht.
Aber:
 
Was ist mit denen, die keine Chance haben sich frei
zu bewegen.
Bettlegige Behinderte als Beispiel.
 
Welche Ziele und Wünsche können sie haben!
 
Nach einem Tod und das damit der Schmerz
der damit verbunden ist beendet wird?
Nach Heilung? Wer heilt denn?
 
Daher gilt die Sehnsucht nach meiner Einschätzung
nur für "eine" Personengruppe, die die
schon selbst in der Position stehen abzuwägen.
Wer keine eigenen Entscheidungen treffen kann hat in dem
Sinne auch keine Sehnsüchte. Ziele und Wünsche werden
vorgegeben.  Und das ist genauso gerechtfertigt, wie das
Gegenteil.
 
Mir ist dieser Satzteil besonders aufgefallen, auch wenn er in dem
Sinne wie ich ihn uminterpretiere nicht gemeint ist.
Mit "Ohne Ziele, ohne Wünsche wäre das Leben nicht sinnvoll" ,
wären wir angelangt an einer Lebensentwertung.
Die Entscheidung zu fällen, dass ein solches Leben nicht den Sinn
des eigenen Verständnisses von einem Leben erfüllt ist schon sehr
absurd.
Ich glaube, dass der Tot eines Wesens nie gerechtfertigt ist.
Auch der natürliche Zerfall nicht. Dafür gibt es den "freien" Tod.
Warum also sich von der Natürlichkeit beherrschen lassen.
Wir Leben auch nur aus "freien" Stücken. Das ist das einzige, was
ich selbst dem Leben als Sinn zuschreibe.
Wir sind ja auch nicht geboren worden, sondern lassen uns
gebähren.
 
Ein Lebensziel kann schließlich auch damit verbunden sein sich
"frei" zu arbeiten. Auch wenn es für einen Beobachter keinen
Sinn macht. Was passiert im Inneren? Nicht im Äußeren.
 
Wann ist etwas unnötig? Wann etwas übertrieben?
 
Eine Sucht kann nur dann stattfinden, wenn der Betroffene
versucht davon abzukommen. Aufzuhören, aber nicht kann.
Dann ist es wahrlich eine Sucht. Jemand der Nahrung verzehrt
würde dann ja auch einer Sucht folgen, der Hungerssucht oder
gar einer Lebenssucht oder dem Gegenteil der Todessucht.
Beispiel gedanklichen Todessuchten aus Aussagen, die sich auch
folglich körperlich bemerkbar macht.
"Ich bin zu Tode betrübt",
"Ich freue mich zu Tode",
"Ich folge dir bis in den Tod".
 
Man sollte und darf aus mehreren Gründen Leben und
dazu gelassen werden.
 
-Viel Spass mit meiner Gedankenaussage-
 
 
 
 
 
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