Verzweifelter Aufruf einer Mutter um Hilfe (1 Leser) (1) Gast
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THEMA: Verzweifelter Aufruf einer Mutter um Hilfe
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Verzweifelter Aufruf einer Mutter um Hilfe
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(12.12.2011 19:09)
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Die folgenden Zeilen werden für Euch vielleicht klingen, als ob sie leicht gefallen sind, sie zu schreiben. Ganz und gar nicht. Und ich bitte die User, die der Meinung sind: "Was bildet die sich ein" oder ähnliches, sich das zu denken, aber mir nicht mit missbilligenden Worten noch eins draufzusetzen.
Was mich treibt, mich an Euch um Hilfe zu wenden, ist die Verzweifelung einer Mutter von 4 Kindern, die über Monate hinweg von dem ältesten dieser - meiner Tochter - in den finanziellen Ruin getrieben wurde. Allein in diesem Jahr von Januar an gerechnet sind mindestens 2500,00 Euro zu ihren privaten Lasten der Familie weggenommen worden . Wer genaueres dazu wissen will, wende sich bitte über PN an mich. Ihr könnt vielleicht verstehen, dass ich sie trotz allem auch nicht allzu sehr öffentlich bloßstellen kann, da sie hier ebenfalls Userin im Forum ist. Vor einem Monat ließ ich nach einer 400,00 Euro Telekom-Rechnung Handygespräche und das Versende von SMS sperren. Von der Telekom bekam ich das Angebot eines Handyvertrages, dem ich - oh Gott, welch Fehler - zugestimmt habe, weil ab und zu auch das Anrufen von Handynummern notwendig ist. Ich weiß, ich habe hier einen großen Fehler gemacht. Es gibt andere Möglichkeit. Handy weg, als es zum Aufladen lag. Nun habe ich eine 500,--Euro-Rechnung. Mein Auto steht in der Werkstatt. Geschätzte Kosten: 1500,00. Ich wohne in einem kleinen Dorf, in dem es kaum Möglichkeiten gibt, mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Stadt zum Einkaufen und zu den Ärzten zu kommen. Einer meiner 10jährigen Zwillinge ist aufgrund einer zelebralen Spastik gehbehindert, braucht für längere Strecken einen Rollstuhl. Die Bussse, die hier überhaupt fahren, habe keine Möglichkeit, diesen mitzunehmen. Arztbesuche und und und ist ohne Auto hier kaum zu gewährleisten. Normalerweise bin ich ein Zauberkünstler, wenn es um den Umgang mit Geld geht, aber so viel Geld in einem Jahr mit HARTZ IV kann kein Mensch kompensieren.
Ich bin seit Anfang des Jahres krankgeschrieben. War vorher selbstständig. Kämpfe seit Ostern um eine Kur. Bekomme HARTZ IV und kämpfe seit Oktober jeden Monat um die Miete für dises Haus, weil es für das Amt zu teuer ist. Ich bekomme aber hier in der Gegend keine 5-Zimmer-Wohnung, die den Anforderungen des Amtes entspricht.
Es wird weder ein Weihnachten für die Kinder (damit meine ich nicht nur Geschenke) geben noch weiß ich, wie es nun weitergeht. Da ich auch einen Festnetzanschluss bei der Telekom habe, ist dieser gefährdet, sollte ich die Rechnung nicht bezahlen.
Ich hatte mir Mitte des Jahres über das Jugendamt Familienhilfe geholt, weil ich durch ein jahrelanges Burn out am Ende meiner Kräfte angekommen war. Eine meiner schwierigsten Entscheidungen, da ein Jugendamt in Berlin/Brandenburg für das Burn out und auch oder vor allem für das soziale Entgleisen meiner Tochter verantwortlich war. Was nutzt es mir, dass der Generalstaatsanwalt gegen dieses Amt immer noch ermittelt? Nichts.
Nun stehe ich vor der nächsten Entscheidung. Ins Krankenhaus zu gehen, bis meiner Kur zugestimmt wird oder nicht. Aus dem Burn out haben sich durch oben aufgeführte Ereignisse und weitere im privaten Bereich mittlerweile gewaltige Depressionen herausgebildet. So stark, dass ich Angst habe, dass ich versage.
Eine Userin aus diesem Forum hat hier auch schon einmal einen Aufruf gestartet. Ich weiß nicht, ob sie noch oder wieder in diesem Forum ist und unter welchen Namen. Ihr wurde Hilfe zuteil, obwohl hier keine kleinen Kinder im Vordergrund standen.
Glaubt mir, es fällt mir nicht leicht, hier diese Bitte um Hilfe - und das noch vor Weihnachten - zu starten. Und es fällt mir auch nicht einfach, mich dafür fast "auszuziehen", aber ich sehe keine andere Möglichkeit. Hilfsorganisatione sehen sich für solche "Fälle" nicht zuständig.
Für weitere Fragen könnt Ihr Euch privat an mich wenden. Ich danke Euch für das Verständnis und ich danke im voraus denjenigen, die mich nicht - wie es hier allzu oft üblich ist - für diesen Hilferuf lauthals öffentlich verurteilen.
Seid ganz lieb gegrüßt
Xcerana
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Aw: Verzweifelter Aufruf einer Mutter um Hilfe
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(12.12.2011 21:24)
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Hallo Xcerana,
welche Hilfe möchtest du? Finanzielle Unterstützung? Unterstützung bei der Wohnungssuche? Hilfe bei deinen familiären Problemen oder eine Schuldnerberatung?
Und eine Frage habe ich: Wie alt ist deine große Tochter?
Liebe Grüße
Eiriz
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Aw: Verzweifelter Aufruf einer Mutter um Hilfe
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(12.12.2011 21:26)
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Du hast doch ganz viele freunde, warum helfen die nicht, warum musst du dich hier einen aufruf starten Xerana ?!
Übrigens, in vielen fällen wird auch ein taxi bezahlt von der kasse.
Organisationen helfen schon, nur wird natürlich gründlich geprüft !!!
Um ehrlich zu sein, wer von uns hier könnte kein geld gebrauchen, ic h dfenmke mal wir alle !
Viel glück bei deinem vorhaben.
Lg
tipu
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Aw: Verzweifelter Aufruf einer Mutter um Hilfe
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(13.12.2011 00:14)
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komisch mein text ist garnicht mehr da
liebe ilona
ich weiß da ich dich kenne und weiß was du für eine liebevolle person und mutter bist
und ich kann mir denken wie schwer dir das gefallen ist
ich kann finanzielll selber nicht so aber ich habe eine idee
und hoffe dass die helfen wird
und ich wünsche dir von herzen alle hilfe die du brauchst
A.
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Aw: Verzweifelter Aufruf einer Mutter um Hilfe
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(13.12.2011 09:49)
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Hallo Xcerana,
für den Rollstuhl Jungen gibt es die Möglichkeit einen Fahrdienst zu organisieren, die die Agentur zahlen müsste.
Was die Handykosten angeht und deine große Tochter, sollte ihr ins Bewusstsein geredet werden, dass weitere Ausgaben durch Hartz4 nicht getragen werden können.
Nicht bezahlte Handyrechnungen können ebenfalls zu einem Schufaeintrag führen, wo die Bonität für andere Verträge dann nicht mehr gegeben ist. Also unbedingt ausgleichen. Selbst ein Festnetzanschluss wird die Schufa geprüft.
Sollte jedoch schon ein SChuldenberg sich angehäuft haben, unbedingt zur Schuldnerberatung.
Die werden dir alles erklären. Auch Mahnverfahren und einleiten des Offenbarungseides, der dich davon löst, offfene Rechnung auszugleichen, als Hartz4 Empfänger.
Ebenso mwürde ich dir raten ein P-Konto dann einzurichten, damit du vor Pfändungen geschützt bist, falls es jetzt schon notwendig wird. Auch dazu muss du zur Schuldnerberatung, weil sie die Höhe des Freibetrages festlegen und so dein Konto geschützt ist. Dies ist ein neues Gesetz, was ab 1.1.2012 in Kraft tritt und somit der Schutz notwendig wird.
Dir selbst wünsche ich viel Kraft und hoffe, du kannst auf Kur gehen, wenn geregelt ist, dass die Kinder verpflegt werden.
Sollten sich Sanktionen, aus irgendwelchen Gründen seitens der ARGE geben, wo du meinst, dass es nicht gerechtfertigt ist, kannst du Rechtsschutz und Beistand und Klärung über ein Sozialgericht anfordern.
Ich bin der Meinenung, dass sie dich nicht aus das Haus jagen können, weil du Kinder im Haus hast. Wenn es das eigene Haus ist mund es ist unanbwendbar, vielleicht ne kleine Beleihung auf Hypothek machen. Aber dies wäre der letzte Schritt, weil das Rückzahlen dann wiieder mit Zinsen belegt ist und wenn kein Job in Aussicht ist das schwierig und auch fraglich, ob bei Hartz4 eine Hypothek überhaupt möglich ist.
Viele Grüße Hengst
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Letzte Änderung:
13.12.2011 09:56 von
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Aw: Verzweifelter Aufruf einer Mutter um Hilfe
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(13.12.2011 11:01)
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tipu schrieb:
Du hast doch ganz viele freunde, warum helfen die nicht, warum musst du dich hier einen aufruf starten Xerana ?!
Übrigens, in vielen fällen wird auch ein taxi bezahlt von der kasse.
Organisationen helfen schon, nur wird natürlich gründlich geprüft !!!
Um ehrlich zu sein, wer von uns hier könnte kein geld gebrauchen, ic h dfenmke mal wir alle !
Viel glück bei deinem vorhaben.
Lg
tipu
Liebe Tipu. Ich habe hier in Bayern nicht viele Freunde. Ich wohne seit März 2009 hier in Bayern in einem ganz kleinen Dörfchen. Bis Anfang diesen Jahres bin ich jeden Tag früh auf Arbeit gefahren und erst gegen 18.00 - 20.00 Uhr nach Hause gekommen. Je nachdem, wo mein Standplatz war. Ich war selbstständig und habe Autoscheiben repariert. Die Selbstständigkeit hatte auch den Vorteil, dass ich die vielen Arztbesuche für mein behindertes Kind realisieren konnte. Das hätte kein Arbeitgeber mitgemacht. Zu Hause waren dann noch 4 Kinder, die die Aufmerksamkeit brauchten und ein Gemüsegarten, damit ich meine Kinder mit frischen Vitaminen ernähren konnte. An den Wochenenden habe ich meistens die Arbeiten im Haushalt erledigt, die so anfallen. Wie soll ich da Leute und vor allem Freunde kennenlernen? Mein einziges "Vergnügen" war hier das Forum, wo ich wenigstens den Austausch zu anderen Menschen hatte.
Die Caritas hat übrigens geprüft, inwieweit Hilfe zu erwarten ist. Wäre ich jetzt plötzlich erkrankt und der Kühlschrank oder ähnliches wäre kaputt, hätte es vielleicht ein wenig Hilfe gegeben. Da ich durch Krankheit HARTZ IV bekomme und es sich "nur" um ein Auto handelt (auch wenn das für den Lebensunterhalt der Familie und notwendige Erledigungen benötigt wird) gibt es keine Möglichkeit der Hilfe.
Zur Zeit werden Fahrten ins Krankenhaus von meiner Familienhilfe mit übernommen, die mit mir auch einmal in der Woche zum Einkaufen fährt. Natürlich darf ich nichts vergessen. Diese Möglichkeit habe ich schon gefunden. Es ist aber keine Dauerlösung, vor allem fürs Einkaufen. Da die Zeiten für die Kinder speziell sind.
Mein Konto ist ebenfalls geschützt und andere Maßnahmen habe ich schon übernommen, lieber Hengst.
Vielleicht lest Ihr mal den Text von Alaya durch. Sie kennt mich nun schon seit einiger Zeit persönlich. Und sie weiß, dass ich nie einen solchen Text hier verfasst hätte, wäre nur irgendwo eine andere Möglichkeit gewesen. Bisher habe ich es immer wieder irgendwie geschafft, die Kapriolen meiner jetzt 15jährigen Tochter zu kompensieren. Als Mutter kann man auf alles verzichten, wenn es um die Kinder geht. Doch viele Schneeflocken ergeben irgendwann eine Lawine, die sich nicht mehr aufhalten lässt.
Was meine Tochter angeht, muss ich nun die für mich schwerste Entscheidung treffen. Entweder sie entschließt sich zu einer Therapie zu gehen, wo man mit ihr über soziale Aspekte arbeitet oder ich muss sie aus dem Haus geben, um ihre Brüder zu schützen, die sie mit ihrem Verhalten ebenfalls in den Sumpf mit hineinzieht. Da sie erst durch einen 16monatigen Heimaufenthalt dieses egoistische Verhalten und Nichteinhalten von Regeln an den Tag legte, könnt Ihr Euch vielleicht vorstellen, wie schwer so eine Entscheidung ist. Hilfe übers Jugendamt hatte ich mir schon geholt, weil auch noch andere Probleme bei ihr relevant sind.
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