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Gedanken zum Sterben und zum Tod (1 Leser) (1) Gast


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THEMA: Gedanken zum Sterben und zum Tod
#36466
Aw: Gedanken zum Sterben und zum Tod
(10.05.2012 00:45)  
 


Ich hatte ja im letzten Jahr meiner Mutter, wie hier überlegt, einen Brief geschrieben.... joa, heute, nach knapp 9 Monaten kam die Antwort, die, grob zusammengefasst lautet: "Du bist enterbt." {#1145012069}

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#36468
Aw: Gedanken zum Sterben und zum Tod
(10.05.2012 09:56)  
 


Um mit den Worten von Peter Pan zu sprechen: Der Tod ist das letzte große ABENTEUER
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#36470
Aw: Gedanken zum Sterben und zum Tod
(10.05.2012 21:02)  
 


Hallo ihr lieben,
 
dieser Thread hat mich wirklich sehr angerührt.. Euch allen ging es so ähnlich wie mir..
Musste weinen, als ich es gelesen habe..
 
Bei mir ist es so gewesen, dass meine Mutter sich vor meiner Geburt von meinem Vater trennte und mit ihrem Ex-Freund wieder zusammenzog, mit dem sie die ersten ca. 2 bis 3 Jahre meines Lebens zusammen war.. für meinen Vater machte sie es mit allen Mitteln der Erpressung und Demütigung zu einem Spießrutenlauf, mich zu sehen.. Machte ihn auch immer noch schlecht vor mir..
Ihr Freund, mit dem sie damals zusammenwohnte, ist, wie ich später von ihr selbst erfahren habe, damals ein ziemlich harter Kiffer und auch Kleindealer gewesen..
 
Sie beteuerte mir gegenüber immer, in der Zeit nie gekifft zu haben.. aber was ändert das, selbst wenn es wahr ist (was ich iwie nicht glaube) ? Ich selbst habe, als ich es noch nicht wusste, Erfahrungen gemacht, eine Zeit gehabt, in der mein ganzer Freundeskreis aus Kiffern und Dealern (was ja ein anderer Kreis ist als Leute die gerne mal einen kiffen und Reggae hören) bestand.. daher weiß ich wie die Leute drauf sind und sie waren es damals wie sie es immer sein werden.. solche Leute sind sehr egoistisch und suchtfixiert.
 
Außerdem weiß ich Geschichten, zB von meiner Oma väterlicherseits, die auch dunkle Erinnerungen in mir wach werden lassen, dass ich mir mit 2 Jahren schon selbst meine Brote schmieren musste, dass sie mich damals schon angeschrien hat, dass sie nach ihrem Freund immer wechselnde Typen in der Wohnung hatte usw..
 
Alles wurde noch schlimmer, als sie beschloss, nach dem Tod ihres Vaters in ihre Heimatstadt zu ihrer Mutter zurückzukehren..
Ihre Mutter ist eine sehr erpresserische Frau, und die beiden hatten und haben ein recht schlechtes Verhältnis..
Ich stand dazwischen, wurde von meiner Oma erpresst meine Mutter zu Dingen zu überreden zu ihrem Vorteil etc..
Auch trichterte sie mir seitdem (ich war 5 Jahre alt) immer ein, auf meine Mutter AUFZUPASSEN.
 
Meine Mutter heulte sich immer bei mir aus, weinte ich, bekam ich eine Ohrfeige und sollte auf mein Zimmer gehen bis ich 'mich beruhigt hätte'.
Hatte dann auch häufiger Hyperventilationsanfälle, vom unterdrückten Weinen..fing mit 10 an mich zu ritzen.. (glücklicherweise habe ich es seit ich 17 war, nur noch 2 mal gemacht..)
 
Als ich 12 war, zog sie mit einem Mann aus dem Internet zusammen und heiratete ihn.. schon vorher hatte er absolut unsägliche Dinge abgezogen, und als wir zusammenwohnten, wachte ich oft davon auf, dass sie in der Küche mit Stühlen um sich schmissen, schon morgens..
Diese Schreckensbeziehung ging 7 Jahre lang..
In diesen 7 Jahren hat dieser Mann mich gedemütigt, wie es glaube ich durch eine Vergewaltigung nicht übertroffen werden kann..
Mich stundenlang angeschrien, alles getan um mich zum Weinen zu bringen damit ich mich schäme.. dann weitergemacht.. bis ich alles gesagt habe was er wollte damit er aufhört.. das war Gehirnwäsche..
Auch hat er meine Mutter mehrmals geschlagen und ich erfuhr später, dass er sie während ihrer Schwangerschaft von ihm (das Kind ging ab) fast erwürgt hätte und ihr noch Vorwürfe machte, dass sie ihn darauf mit einer Vase auf den Kopf schlug..
 
Sie trennte sich von ihm und ließ sich scheiden, heute sagt sie sie tat das, weil er mich an meinem 18. Geburtstag wegen einer Fernsehsendung die ich gucken wollte, wodurch er seine in seinem Zimmer sehen musste, als Schlampe beschimpfte.
Ich empfinde das als dürftigen Grund, weil es für mich eher eine Erleichterung war, da vorher alles versteckte Gehirnwäscheangriffe gewesen waren, wo man sich nie sicher ist 'Habe ich das jetzt ´geträumt?? Bin ich total dumm???'.. Wenn jemand dich beschimpft, weißt du woran du bist..
 
2 Jahre bevor sie sich trennte wurde ihr Brustkrebs in sehr fortgeschrittenem Stadium diagnostiziert.. Zunächst zogen wir nach der Trennung zu zweit in eine Wohnung und ich machte mein Abitur fertig.. während der 2 Jahre Abi habe ich einen Selbstmordversuch unternommen und war in der Psychiatrie.. im 2.Jahr des Abis wurde ich drogenabhängig.
Ich kiffte immer mehr und fing auch an Speed, Koks und Ecstasy regelmäßig zu konsumieren.
Ich zog zu meinem Freund, einem Dealer, wodurch ich da immer mehr reingezogen wurde, weil ich unbedingt von ihr wegwollte.. jeden Tag war es Terror von ihr, nichts konnte ich in Ruhe machen, immer kam sie in mein Zimmer und torpedierte mich mit neuen Aufgaben oder Kritik, egal wie unsinnig sie waren.
Jede Regelung zum Zusammenleben wie Abwasch etc ging von ihr aus.. wollte ich einen Vorschlag machen wie es für mich okay wäre, blockte sie KOMPLETT ab.
Wenn ich daher wenig im Haushalt tat und nur vor dem Rechner saß und mich abschottete, wurde ich von ihr als faul und sonstwas bezeichnet und das ständig, jeden Tag, solange sie wach war.
 
Als ich mir eine eigene Wohnung nahm und nach dem Abi ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvierte, beschloss sie wegen ihrem sich verschlechternden Zustand zu ihrer Mutter zurückzuziehen, damit diese mit ihrem Hund Gassi gehen konnte und sie zum Arzt fahren, wenn sie nicht konnte.
 
Das waren eben 350 km Umzug.. während sie weg war war ich zuerst froh und nur wütend auf sie, aber mit der Zeit bekam ich Schuldgefühle.. telefonierte wieder häufiger mit ihr.. wollte sie 'retten', da ihr Krebs immer schlimmer wurde.. Sie hatte OPS wegen einem Darmtumor, kurz danach ein Hirntumor.. als mein Freiwilliges Soziales Jahr zu Ende war, beschloss ich, ein Studium im Saarland (also bei ihr in der Nähe) aufzunehmen um sie sehen zu können und vielleicht etwas an ihrer Krankheit zu ändern..
Meine Oma, Mutter, und der Lebensgefährte meiner Oma nahmen mich zunächst glücklich auf.. allerdings wollte ich meinen Freund ins Saarland mitnehmen.. sie ließen kein gutes Haar an ihm.. manipulierten mich, dass er das letzte sei.. subtil.. so trennte ich mich von ihm weil er nicht schaffte, mit ins Saarland zu ziehen.
 
Sobald ich im Saarland wohnte, wurde meine Familie ganz anders.. ich sah all die Schatten die sie bei einmaligen Besuchen geschickt verborgen hatten.. ich wurde wieder erpresst.. furchtbar behandelt.. auch das Studium war nicht das was ich wollte.. die Leute im Saarland nerv(t)en mich auch nur...
 
Dann traf ich meinen jetzigen neuen Freund, und beschloss im Prinzip innerhalb von ein paar Tagen (da es eigentlich die Möglichkeit war, auf die ich gewartet hatte) zu ihm nach Berlin zu ziehen. Nur wie machen? Ich kein Geld, er kein Geld.
Zuerst wollte ich von dem letzten Sparguthaben, dass ich noch auf der Bank hatte fürs Studium (was aber meine Oma verwaltet) zu ihm in die Wohnung ziehen und dann weitersehen.
Als ich ihn aber bei sich besuchte, merkte ich, dass es in einer 1-Zimmerwohnung mit uns nicht klappt..
Also beschloss ich mich für Studium oder Ausbildung zu bewerben und eine eigene Wohnung in Berlin zu suchen..
Alles natürlich gegen immensen Druck meiner Familie, da meine Mutter inzwischen im Sterben liegt.. letztlich akzeptierten sie es.. aber sie versuchen mich immer noch zurückzumanipulieren..
 
Ich beworb mich für 2 Ausbildungen, und bekam nun gestern eine Zusage von der Ausbildungsstelle, die ich am liebsten besuchen will..
Nun muss ich einen BAföG-Antrag stellen (obwohl ich noch BAföG beziehe für mein Studium wo ich nur eingeschrieben bin, weil ich es nicht aushalte hinzugehen aber ich denke das wird schon iwie klappen) und eine Wohnung in Berlin finden bis August.. wofür ich natürlich dann öfters da sein muss auch wenn mein Freund mir hilft..
 
Es wird ein Spießrutenlauf, da meine Oma immer verlangt, dass ich meine Mutter und sie jeden Tag anzurufen habe,, ich versuche mich da einigermaßen sanft aus der Affäre zu ziehen und auch ihren Schmerz zu verstehen, dass ihre Tochter im Sterben liegt (inzwischen kann sie nichtmal mehr mit einem normalen Auto vom Krankenhaus nach Hause gefahren werden, es braucht einen Krankenwagen, und meine Mutter ist eigentlich sehr zäh..also ich glaube nicht dass das ganze noch lange geht..)
 
Und dann brauche ich ja auch für die Anträge noch Angaben zur finanziellen Situation von ihr.. allein das ist schon schwierig denke ich aber ich muss es ja hinkriegen.
Außerdem kann ich meine Oma nicht einfach mal sagen was ich fühle und was ich nicht gut finde, zumindest nur sehr begrenzt, weil ich das Geld brauche, dass sie verwaltet..
Sie würde es mir evtl auch übergeben zur Verwaltung, allerdings müsste ich es dann auf den Anträgen abgeben und bekäme wohl Probleme..
Und in der Situation zu meinem Einstufungstest reisen, dafür werde ich mir sehr viele versteckte Vorwürfe anhören müssen..
 
Ich habe jetzt einen Termin gemacht mit einer Frau die im Hospiz arbeitet, um endlich mal wirklich über all diese Dinge sprechen zu können und hoffe dass sie mir helfen wird die Kraft zu finden, die ich brauche um all das zu überstehen und selbst nichts zu machen, was ich im Nachhinein wirklich bereuen würde, für mich als auch für meine Mutter und Oma, da ich irgendwo auch noch ein Verantwortungsgefühl habe den beiden gegenüber.. in mir drin.. zumindest in dieser Situation.. ich denke wenn meine Mutter geht wird es verschwinden..
 
Sie war in Situationen, in denen ich sie gebraucht hätte, kaum mal da, aber trotzdem will ich nicht den gleichen Fehler machen..
 
Vielleicht ist die Abhängigkeit auch ein Stück weit gut.. damit ich nicht dem nachgebe ihnen einfach irgendwas ins Gesicht zu schreien und mich nie mehr zu melden und letztendlich vor dem Ganzen nur geflohen zu sein.. Flucht ist ja wirklich okay, finde ich inzwischen, wenn mans einfach nicht aushält.. aber auf die richtige Weise.. iwie.. so dass es vereinbar ist mit dem was ich als richtig empfinde..
Außerdem sind auch alle diese Menschen nicht nur 'schlecht', auch nicht nur 'schlecht für einen', wie mondi sehr schön beschrieben hat.. Auch meine Mutter hat mir zum Teil, wenn ich mich einfach einließ, Dinge wenn auch nur indirekt zugegeben, dadurch dass sie dieses oder jenes in der oder der Situation sagte, oder anfing zu weinen, dass sie eigentlich genauso gefühlt hat, wie ich es mir gewünscht hätte, und die Dinge nur nicht umsetzen konnte.. auch meine Oma.. wir sind letzten Endes alle Opfer unserer Umstände.. dennoch nicht passiv zu bleiben und aktiv (auch ein Wort das oft missverstanden wird.. auch Nachdenken und äußerlich passiv sein kann Aktivität beinhalten) etwas zu ändern bzw sich der Änderung durch die höhere Kraft, die Quelle, hinzugeben, ist denke ich der Ausweg aus jeder schlimmen Situation.. und sei es in manchen Fällen auch durch den Tod. (im übertragenen Sinne ist es das ja immer..siehe Tarotkarte XIII. Tod..)
Durch den Schmerz hindurch zur Neugeburt..
 
Denke sehr viel nach, fühle sehr viel nach.. auch die Astrologie und das Kartenlegen helfen mir sehr dabei.. klarer die Wahrheit zu sehen.. die aber nie aus EINEM Fazit besteht.. sondern immer nur aus noch mehr Wahrheit.. wo man auch irgendwann dann klare Entscheidungen rauskristallisieren muss.. und Verhältnisse finden, was ist für mich jetzt wichtiger etc..
 
Ich glaube auch irgendwo dass der Sinn all der Misshandlungen, die wir erlebt haben, darin liegt, zu erkennen, was gesellschaftlich falsch läuft.
Damit wir es besser machen.
Sowohl wie man mit anderen umgeht, als auch wie man mit konkreten heute gehypten oder wichtig gewordenen Themen wie Geld, Ruhm, 'Schönheit', beruflichem Erfolg, Massentierhaltung, Umweltschutz, Politik usw usw umgeht..
Es liegt an uns..
Ich denke wir alle sind auserwählt, den Weg Jesu zu gehen, den Weg von Buddha, von Mahatma Gandhi.. und vielen anderen.. den Weg der Liebe und des Verzeihens und dennoch des wirklichen Verstehens auch in seinen erstmal unliebsamen Aspekten.. den Weg des friedvollen Kriegers.. jeder hat seinen eigenen Weg das zu tun..
Es ist irgendwie eine Reinigung der Neptun - Idee (Des Spirituellen, des Glaubens, der Krone) die, wenn man nicht versteht was es schlimmes gibt auf der Welt, leicht durch Verdrängung und Illusion verunreinigt wird..
Wir haben gelernt den Schatten zu sehen, doch dadurch erstrahlt auch das Licht heller in uns und um uns..
Es ist bestimmt hart für dich, Eiriz, bei deiner Mutter auf so viel Unverständnis zu stoßen.. dennoch trägst du es mit Fassung.. das zeigt viel innere Kraft..
Sei dir bewusst, dass du sie hast..
 
GLG Moon
 
Und eine ganz große Umarmung für alle, die auch so schwierige Zeiten durchmachen mussten.. Hab euch lieb
 
 
Letzte Änderung: 10.05.2012 21:29 von .
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#36491
Aw: Gedanken zum Sterben und zum Tod
(12.05.2012 00:01)  
 


In deinen Beitrag sehe ich das du die stärke hast, danke dir das du deine erfahrung teilst.
lg
Alex
 
Letzte Änderung: 12.05.2012 00:02 von .
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#36492
Aw: Gedanken zum Sterben und zum Tod
(12.05.2012 07:43)  
 


@TheMoon
 
du hast das Thema Sucht und Abhängigkeit aus einem früheren Leben mitgebracht darum bist du in diesem Leben wieder damit konfrontiert worden........und bei deiner Mutter gelandet..........(hat sich deine Seele ausgesucht zum Lernen)
 
Wenn du wieder einen Mann kennenlernst der das Thema Sucht hat und nicht gut mit dir umgeht dann sucht dein inneres Kind immer noch Liebe von den Eltern. Das zieht sich wie ein roter Faden durch dein Leben bis du es aufgearbeitet hast.
 
Wirkungsvoll wäre mal das innere Kind heilen, dem inneren Kind das geben was es in der Kindheit versäumt und die defizite auffüllen...
 
Ich hatte auch ein Thema ein anderes, kam in ein früheres Leben und habe erkannt.........schreibe aus Erfahrung.........
 
liebe Grüße Facettenreich
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#36499
Aw: Gedanken zum Sterben und zum Tod
(12.05.2012 16:28)  
 


nein facettenreich ,....hör auf von alten leben zu sprechen,..wir alle haben nur dieses eine,...und das soll auch so bleiben,....jeder macht seine erfarhungen,....das was moon durch,...hat ist ihm hier und jetzt passiert,....und nicht ihn irgend einem alten leben,....keine musterung,...kein altes karma....und keine dokmen,....sondern verletzungen,...und traumen aus einem leben,....ihn diesem das sie erlebt hat,....keine schöne erfahrung,...aber kraft über das erlebte heraus zuwachsen,....und auf ihrem weg den sie geht,...stärker zu machen ,....
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