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"Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..." (1 Leser) (1) Gast


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THEMA: "Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..."
#14087
Vegetarier-Fürze
(17.07.2010 16:21)  
 


Hexchen46 schrieb:

Aha, das Furzen kommt also vom Fleischverzehr? Wenn ich dieser These nachgehe, dürften also Pflanzenfresser nicht forzen? Komisch, ich weiß, dass diese das auch tun. Natürlich auch Raubtiere. Aber die fressen ja Fleisch, also müssen sie auch furzen.


Hallo Hexchen,

aus eigener Erfahrung kann ich dir berichten, dass auch Vegetarier herumpupsen. Aber die Fürze duften wie Parfüm. Und Vegetarier-Socken riechen nicht

Doch Spaß beiseite. Da Vegetarier keine Harnstoffe mehr aufnehmen und der Körper bei der Verdauung nicht mehr mit Verwesungsgiften belastet wird, kommt es auch zu keiner Übersäuerung mehr. Es ist tatsächlich so, dass Vegetarier einen besseren oder ich möchte sagen milderen Körpergeruch haben. Bei mir ist es auf jeden Fall so, es sei denn, ich habe gerade eine Knolle Knoblauch verdrückt

Adios
Tera
 
Letzte Änderung: 17.07.2010 17:57 von .
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#14090
Was ist abnormal?
(17.07.2010 17:38)  
 


Hellsicht schrieb:
moin tera ,

es ist doch in ordnung , jeder soll das essen was man für richtig hält , habe seit 30 jahre mein gewicht von ca 70 kg , mal 1-2 kilo mehr oder weniger , bin immer gesund und geistig gut drauf (es sei , ich trink mal ein bier zuviel) , aber sei doch mal ehrlich , sollten wir wirklich auf alles verzichten was abnormal ist ?

lieben gruss peter

p.s. sollten wir vielleicht auch auf parfum oder sonstiges verzichten , wo tiere als versuch gebraucht werden , ist genauso grausam , nur das ist eben nicht so wichtig ;)



Moin Peter,

ich denke, dass Allerwichtigste in unserem Leben ist unsere Intuition. Wenn wir sie entwickelt haben und ihr folgen, dann sind wir in unserer Mitte und in Harmonie mit dem gesamten Universum, dann tun wir immer genau das Richtige. Was meinst du dazu?

Intuition bedeutet für mich auch, auf den Körper zu hören, was er braucht und was ihm schadet.

Als Yogi habe ich mich dazu diszipliniert und entschlossen, keine Drogen, auch kein Alkohol zu mir zu nehmen und mich vegetarisch zu ernähren. Ich probiere es einfach aus. Es ist ein Experiment. Ich möchte damit einfach meine Erfahrungen machen. Und vielleicht werde ich eines Tages wieder Rotwein trinken. Wer weiss.

Der erste Schritt in der spirituellen Entwicklung ist die Reinigung des physischen und der Energie-Körper. Es geht also darum, die Energiekanäle (Meridiane, Nadis) zu reinigen, damit Prana/Chi/Ki frei fließen kann und damit die Kundalini in der Sushumna, dem Hauptkanal in der Wirbelsäule, aufsteigen kann. Dazu ist diese Lebensweise hilfreich.

Ich kann auf Fleisch und Drogen gut verzichten.

Aber: Wenn wir auf zu viele Dinge verzichten, kann das wirklich zu zwanghaft und neurotisch werden!!

Zu rauchen, Fleisch zu essen und Alkohol zu trinken ist aus meiner Sicht nichts abnormales, wenn es sich in Maßen hält.

Abnormal ist für mich allerdings wie die Tiere gehalten werden, auch Tierversuche, wie wir mit der Umwelt umgehen, dass es immer noch Kriege und Hunger auf der Welt gibt, dass das Geld ungerecht auf der Welt verteilt ist, dass die Macht in den Händen der Falschen ist und dass es so viel Korruption, Gier und Hass auf der Welt gibt.

Es gibt so viel zu tun. Womit wollen wir anfangen. Und: Was können wir überhaupt tun? Was kann jeder einzelne tun für eine bessere Welt? Oder sind wir alle machtlos dem ganzen ausgeliefert und können nur zuschauen? Revoluzzer / Kämpfer für die Gerechtigkeit werden doch schnell aus dem Weg geräumt.

Machs gut
Tera
 
Letzte Änderung: 17.07.2010 18:00 von .
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#14107
Aw: Was ist abnormal?
(17.07.2010 22:18)  
 


Tera schrieb:



Abnormal ist für mich allerdings wie die Tiere gehalten werden, auch Tierversuche, wie wir mit der Umwelt umgehen, dass es immer noch Kriege und Hunger auf der Welt gibt, dass das Geld ungerecht auf der Welt verteilt ist, dass die Macht in den Händen der Falschen ist und dass es so viel Korruption, Gier und Hass auf der Welt gibt.

Es gibt so viel zu tun. Womit wollen wir anfangen. Und: Was können wir überhaupt tun? Was kann jeder einzelne tun für eine bessere Welt? Oder sind wir alle machtlos dem ganzen ausgeliefert und können nur zuschauen? Revoluzzer / Kämpfer für die Gerechtigkeit werden doch schnell aus dem Weg geräumt.

Machs gut
Tera


Und nun hast Du, lieber Tera, meine vollste Zustimmung. Hier geht es nicht darum, ob Fleisch gegessen wird oder nicht, hier geht es vor allem darum, wie mit den Tieren umgegangen wird. In ihrem Leben und am Ende, wo es um das Schlachten geht. Leider ist es aufgrund der Bevölkerungsanzahl in der Welt nicht möglich, sein Fleisch selbst zu erjagen oder sich sein Vieh selbst zu halten (jedenfalls in den wenigsten Fällen). Aber es geht darum, dass wir als Konsumenten hier unsere Macht zeigen.

Es hat sich schon einiges getan in den letzten Jahren:

- Thunfischfang. Ihr könnt Euch bestimmt an den Aufruf von Green-Peace er-
innern, so lange keinen Thunfisch mehr zu essen, bis Netze die Norm sind,
die verhindern, das Delphine und andere im Wasser lebende Säugetiere
nicht mehr elend ersticken
- Walfang. Auch wenn es hier noch Länder wie Norwegen oder Japan gibt, die
die Auflagen immer wieder hintergehen, ist hier zum Artenerhalt schon
eine Menge vorangetrieben worden
- Hühnerhaltung. Kaufland ging vor gar nicht langer Zeit führend voran:
keine Eier mehr, die nicht mindestens aus Bodenhaltung stammen
- Gänse. Auch Polen begreift langsam, dass man mit Maststopfgänsen nicht
mehr große Profite macht. Ich habe noch nie so viele Gänse aus Polen
zu Weihnachten gesehen, wo darauf stand: Keine Maststopfgans.
- Kürzeste Transporte für Schlachttiere. Am besten innerhalb der Region.
Hier verbesserte Transporte in Eisenbahnen und Lkw´s.

Es gäbe noch andere Beispiele. Das sollen nur einige sein.

Diese Dinge, lieber Tera, sind nicht von allein geschehen. Hier hat sich der Produzent dem Verbraucher anpassen müssen. Wir sind nicht machtlos. Natürlich ist es ein langwieriger Kampf. Aber wenn der Verbraucher nicht kauft, muß sich der Produzent Wege überlegen, damit seine Produkte auch den entsprechenden Absatz finden.

Solche Beiträge, wie Aquajade sie hier eingesetzt hat, bringen die Menschen zum Nachdenken. Ob man nun so radikal ist und sagt, nun esse ich aber kein Fleisch mehr, ist Ansichtssache. Aber sie rütteln die Bevölkerung auf, dass noch vieles im Argen liegt. Und auf diese Art und Weise können wir ändern und verändern.
 
Letzte Änderung: 17.07.2010 22:22 von .
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#14108
Aw: Was ist abnormal?
(17.07.2010 23:15)  
 


Ja, klar ist schon einiges "getan" worden.... Aber mal ganz ehrlich ... glaubst Du das wirklich ??

aber mal ganz ernsthaft - wer behauptet das? Wer sagt das? Ich kann Dir sagen wer das sagt, hier und da sei schon viel getan worden: Die Konzerne, die Politiker, die Medien.

Und wem sollte nicht trauen was sie sagen? Konzerne, Politiker, Medien.

Die Lobbys können vieles versprechen und Propagandieren. Wirklich dem trauen können wir aber nicht!

Darum ist es doch um so viel wichtiger, das jeder einzelne bei sich selbst an der Nase fasst und aktiv handelt.
Nicht sich hinsetzen und glauben "ach da gibts doch schon strengere Gesetze und Regelungen zum Fischfang, das ist schon in Ordnung inzwischen" - und dann Fischstäbchen bedenkenlos in den Einkaufswagen legen.

Klar sagt Iglo, sie würden nur aus kontrolliertem Gebieten fangen und nicht überfischen und irgendwelche Siegel und Herkunftsdaten aufdrucken etc. ... und der dumme Verbraucher glaubts und kaufts. Aber ist das wirklich wahr ? Da flimmert über die Matscheibe den netten, weißbärtigen Onkel Captain Iglo... und wiegelt die Menschen in Sicherheit, wie toll der Fisch ist und nur aus feinstem "Filetstücke" hergestellt...........


Gruß
Aquajade
 
„Interessiere Dich für Dein Leben! Denn Du bist der einzige, der etwas daraus machen kann!“
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#14110
Aw: Was ist abnormal?
(18.07.2010 00:57)  
 


ja , genau , da fällt mir jetzt mal was ein ,

die tiere , egal ob jetzt gegessen oder auch nicht ,
egal ob jetzt versuche damit gemacht werden ,
das ist doch alles humbuck , alles nur ablenkung , um das eigentliche problem nicht zu sehen

denn wir menschen , sollten doch eigentlich intelligenter sein als die tiere , aber es wird mit uns so viel experimentiert , frag mit jetzt ernsthaft , was wir menschen eigentlich hier sollen , ausser die versuche der anderen zu unterstützen

war mal so ein gedanke

lieben gruss peter
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#14120
Aw: "Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..."
(18.07.2010 02:34)  
 


...ähm....

Ist das hier der Vegetarier-Tread?

Dann bekenne ich - ich esse Fleisch?
..und das ist die älteste Ernährungsform des Menschen überhaupt.
Das heisst jedoch nicht, dass ich die Massentierhaltung, egal in welcher Form, billige...

Ich kann jedoch wenig damit anfangen, dass ich nichts essen darf, was ein Gesicht hat - oder Mutter und Vater.

Der menschliche Organismus ist auf die Verdauung von Fleisch eingestellt, ja -das Gehirnwachstum, was diesen kleinen Unterschied zu unseren tierischen Verwandten ausmacht, ist erst möglich geworden, durch den Verzehr von eiweißreicher tierischer Nahrung.
Der Vegetarier kann sich die fehlenden Inhaltsstoffe natürlich auch anderweitig zuführen, aber ist das dann "natürlich"?

Wohl gemerkt - ich verdamme keine Vegetarier, aber man sollte die eine Ernährungsform nicht über die andere erheben.

Ich finde es gut, dass man sich Gedanken macht, was man isst, aber das tue ich auch..

Nur manchmal nimmt diese Diskussion Züge an, die mich an Leute erinnert, die sich das Rauchen abgewöhnt haben..
Für die gibt es nichts Schlimmeres mehr, wie Raucher...



Sorry - war nur meine Meinung!

Wie gesagt - Ich verurteile Tiequälerei in jeder Form und die Degradierung unserer tierischen Verwandten zu Nahrung ebenso wie ihr.
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