"Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..." (1 Leser) (1) Gast
Beliebt: 18
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THEMA: "Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..."
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Aw: Was ist abnormal?
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(18.07.2010 09:32)
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Aquajade schrieb:
Ja, klar ist schon einiges "getan" worden.... Aber mal ganz ehrlich ... glaubst Du das wirklich ??
aber mal ganz ernsthaft - wer behauptet das? Wer sagt das? Ich kann Dir sagen wer das sagt, hier und da sei schon viel getan worden: Die Konzerne, die Politiker, die Medien.
Und wem sollte nicht trauen was sie sagen? Konzerne, Politiker, Medien.
Die Lobbys können vieles versprechen und Propagandieren. Wirklich dem trauen können wir aber nicht!
Darum ist es doch um so viel wichtiger, das jeder einzelne bei sich selbst an der Nase fasst und aktiv handelt.
Nicht sich hinsetzen und glauben "ach da gibts doch schon strengere Gesetze und Regelungen zum Fischfang, das ist schon in Ordnung inzwischen" - und dann Fischstäbchen bedenkenlos in den Einkaufswagen legen.
Klar sagt Iglo, sie würden nur aus kontrolliertem Gebieten fangen und nicht überfischen und irgendwelche Siegel und Herkunftsdaten aufdrucken etc. ... und der dumme Verbraucher glaubts und kaufts. Aber ist das wirklich wahr ? Da flimmert über die Matscheibe den netten, weißbärtigen Onkel Captain Iglo... und wiegelt die Menschen in Sicherheit, wie toll der Fisch ist und nur aus feinstem "Filetstücke" hergestellt........... :blink:
Gruß
Aquajade
Du stellst hier die Behauptung in den Raum, dass das alles NICHT so ist. Dass das eigentlich alles Lügen sind. O.k. Kannst Du das aber auch beweisen?
Ich wohne hier auf einem Dorf. Ich sehe, was sich z.B. bei den Transporten verändert hat. Ich habe mich mit jemanden unterhalten, der auf einem Schlachthof arbeitet - ein Mann, der sogar spirituell ist und u.a. mit Reiki arbeitet. Auch er sagte, dass sich sehr viel in den letzten Jahren verändert hat.
Nun beweise, dass dem alles NICHT so ist.
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Vegetarismus vs. Fleischessen
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(18.07.2010 09:54)
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Zaunreiter60 schrieb:
Der menschliche Organismus ist auf die Verdauung von Fleisch eingestellt
Nein, eben nicht, das ist doch der Witz an dieser ganzen Ernährungsgeschichte, das man das uns glauben machen soll. Es sind die Mediziner und Ärzte, die ihren Jobs erhalten wollen (nur ein Fleischessender und somit an Volkskrankheiten leidender Mensch ist ein guter und Zahlender Patient) und vom Pharma-Industrien bezahlte Wissenschaftler die das behaupten und Fleisch-konsum als "gut" befinden (und somit die Wirtschaft der Pharmazeutikas am laufen halten).
Fakten? - siehe hier, mit Linkverweise. Kannst selbst nachlesen: http://www.esoterikflirt.net/die-off-topic-ratsch-ecke/aw-um-eines-kleinen-bissens-fleisches-willen/view-224.html#14065
Zaunreiter60 schrieb:
Wohl gemerkt - ich verdamme keine Vegetarier, aber man sollte die eine Ernährungsform nicht über die andere erheben.
Das ist schon richtig, man sollte nicht eine Ernährungsform über die andere erheben. Aber ganz ehrlich mal - gerade von Licht-und-Liebe-Esoteriker, spirituell arbeitende Menschen und feinfühlige, hellsichtige mit einem Gespür für das Feinstoffliche sollte man mehr Ethisches Bewusstsein erwarten und vor allendingen die energetische seite in Betracht ziehen, was man sich energetisch antut.
Hier mal ein paar Fakten und Punkte was das für einen Lichtarbeiter und spirituell arbeitenden Menschen energetisch bedeutet, auch sehr interessant der letzte englische Absatz von OSHO - les mal und denke darüber nach: http://www.esoterikflirt.net/die-off-topic-ratsch-ecke/aw-um-eines-kleinen-bissens-fleisches-willen/view-218.html#13875
Zaunreiter60 schrieb:
Nur manchmal nimmt diese Diskussion Züge an, die mich an Leute erinnert, die sich das Rauchen abgewöhnt haben..
Für die gibt es nichts Schlimmeres mehr, wie Raucher...
Im grunde stoßt mir nur eines auf... Einerseits "Licht und Liebe" predigen und davon reden man sei ein spiritueller Mensch und esoterisch und feinstofflich feinfühlig, und dann andererseits Fleisch fressen von geklonte, künstlich befruchtete Tiere, gekerkert, gemästet, gepeinigt, massentransportiert in LKWs und Züge zur Schlachterei wie zu Hitlers Judenabschaffungszeit, am Fliesband getötet, zerstückelt, zur Brei vermahlen und in den eigenen Darm zurückgepresst, in Plastikfolie eingepackt für in den Supermarkt, damit der Endverbraucher seine Wurst auf den Grill hauen kann. - Wo ist da hier noch "Licht und Liebe" ?
Zaunreiter60 schrieb:
Wie gesagt - Ich verurteile Tiequälerei in jeder Form und die Degradierung unserer tierischen Verwandten zu Nahrung ebenso wie ihr.
Tust Du nicht, solange Du Teilhaber bist der Fleischindustrie - und das bist Du ohne Frage mit jedem gekauften Salamischeibe auf dem Frühstücksbrötchen - besitzt Du nach wie vor nicht das ausreichend ethische Bewusstsein, das Du mit jedem Euro das Du für Stück Wurst und Fleisch bezahlst, damit die Fleisch-Konzerne weiterhin finanzierst, ihre Machenschaften weiter zu machen. Würdest Du wirklich das Verurteilen, würdest Du auch konsequent sein und einen Schlussstrich ziehen, und nicht mehr länger Teilhaber dessen sein.
..und das ist die älteste Ernährungsform des Menschen überhaupt.
Ja, das ist schon richtig, aber eine noch viel ältere Ernährungsform war die Vegetarismus. Das Tier Mensch hatte sich ursprünglich rein vegetarisch ernährt, von dem, was die Natur geboten hat. Fleischverzehr war gar nicht möglich, denn das Tier Mensch ist vom Natur aus kein Jäger. Das hat sich entwickelt, als das Tier Mensch die Raubtiere zur Verteidigung vor ihrer Sippe tötete, feststellte die Felle und Knochen sind nützlich, und erst mit der Entdeckung des Feuers, kam der Fleischverzehr wenn man es in das Feuer wirft wo das Fleisch auch kaubar und eßbar macht. Davor war Fleischverzehr gar nicth möglich, da das Tier Mensch überhaupt nicht die Zähne hatte um rohes Fleisch zu reissen. Er hat flache Zähne um Pflanzen zermahlen zu können, hat keine Krallen für Beutefang, sondern Finger um wie bei den Affen zu Pflücken, wurzeln graben oder Früchte von den Bäumen zu holen und sich das in den Mund zu schieben.
Fleisch essen ist zwar eine alte Ernährugnsform – aber Vegetarismus liegt in der Natur des Menschen seit jeher.
Gruß
Aquajade
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Aw: Was ist abnormal?
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(18.07.2010 10:02)
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Hexchen46 schrieb:
Du stellst hier die Behauptung in den Raum, dass das alles NICHT so ist. Dass das eigentlich alles Lügen sind. O.k. Kannst Du das aber auch beweisen?
Ich wohne hier auf einem Dorf. Ich sehe, was sich z.B. bei den Transporten verändert hat. Ich habe mich mit jemanden unterhalten, der auf einem Schlachthof arbeitet - ein Mann, der sogar spirituell ist und u.a. mit Reiki arbeitet. Auch er sagte, dass sich sehr viel in den letzten Jahren verändert hat.
Nun beweise, dass dem alles NICHT so ist.
Liebe Hexchen, ich glaube Dir ja gerne das Dein Dorf-Nachbar mit seinen Kühen und Schweinen gut umgeht und sicherlich der gute Mann auch das glaubt was er an seiner Haustürschlachterei sieht. Aber blicke doch mal über die Grenzen Deines Dorfes darüber hinaus, dorthin, wo richtige Fleisch-Industrien stehen.
Es geht doch überhaupt nicht um einen Dorfschlachter, oder um den Bauernhof nebenan der jedem Ferkel einen Namen gibt. Das ist kein Vergleich, wenn Du Dich da "umsiehst" und das dann auf überall projezierst.
Es geht um die große Schlachtanlagen, die Konzerne die hunderttausende von Tieren am Fliesband in akkord "verarbeitet" werden. Wo in Sekundentakt getötet wird.
Diese Anlagen bekommt man so gar nicht zu sehen, das ist doch völlig unter Ausschluss der öffentlichen Augen....
Gruß
Aquajade
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Aw: Was ist abnormal?
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(18.07.2010 10:57)
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Hexchen46 schrieb:
Es hat sich schon einiges getan in den letzten Jahren:
- Thunfischfang. Ihr könnt Euch bestimmt an den Aufruf von Green-Peace er-
innern, so lange keinen Thunfisch mehr zu essen, bis Netze die Norm sind,
die verhindern, das Delphine und andere im Wasser lebende Säugetiere
nicht mehr elend ersticken
- Walfang. Auch wenn es hier noch Länder wie Norwegen oder Japan gibt, die
die Auflagen immer wieder hintergehen, ist hier zum Artenerhalt schon
eine Menge vorangetrieben worden
- Hühnerhaltung. Kaufland ging vor gar nicht langer Zeit führend voran:
keine Eier mehr, die nicht mindestens aus Bodenhaltung stammen
- Gänse. Auch Polen begreift langsam, dass man mit Maststopfgänsen nicht
mehr große Profite macht. Ich habe noch nie so viele Gänse aus Polen
zu Weihnachten gesehen, wo darauf stand: Keine Maststopfgans.
- Kürzeste Transporte für Schlachttiere. Am besten innerhalb der Region.
Hier verbesserte Transporte in Eisenbahnen und Lkw´s.
Es gäbe noch andere Beispiele. Das sollen nur einige sein.
Diese Dinge, lieber Tera, sind nicht von allein geschehen. Hier hat sich der Produzent dem Verbraucher anpassen müssen. Wir sind nicht machtlos. Natürlich ist es ein langwieriger Kampf. Aber wenn der Verbraucher nicht kauft, muß sich der Produzent Wege überlegen, damit seine Produkte auch den entsprechenden Absatz finden.
Solche Beiträge, wie Aquajade sie hier eingesetzt hat, bringen die Menschen zum Nachdenken. Ob man nun so radikal ist und sagt, nun esse ich aber kein Fleisch mehr, ist Ansichtssache. Aber sie rütteln die Bevölkerung auf, dass noch vieles im Argen liegt. Und auf diese Art und Weise können wir ändern und verändern.
Hallo Hexchen,
das ist leider nur ein Tropfen auf den heissen Stein.
Es kann sich nur etwas an der Situation ändern, wenn der Verbraucher sein Verhalten ändert, in dem er kein Fleisch und Fisch oder weniger davon konsumiert.
Mehr als 500 Millionen Menschen sind Vegetarier. Auf der Erde leben fast 7 Millarden Menschen. Also sind 7 % der Weltbevölkerung Vegetarier. 400 Millionen Vegatarier leben in Indien (40 % aller Inder sind Vegetarier). Wenn wir die Inder herausrechnen, liegt der Anteil der Vegetarier in der restlichen Welt bei 2 %.
Stell dir einmal vor, der Anteil der Vegetarier würde auf 20 % oder mehr anwachsen. Wie würde sich dann der Produzent verhalten? Er würde weniger Profit machen und dementsprechend zwangsläufig die Preise erhöhen. Um die höheren Preise argumentieren zu können, würde er sicher für bessere Bedingungen in der Tierhaltung sorgen und für bessere Fleischqualität.
Die gesamte Situation würde sich also wesentlich verbessern.
Ich bitte euch also von Herzen darum, liebe Freunde hier im Forum, werdet Vegetarier, wenigstens ein paar von euch.
Licht und Liebe
Tera
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Aw: "Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..."
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(18.07.2010 11:01)
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Also Aqua,manchmal geht mit Dir wirklich das Feuer durch.... ist nich bös gemeint.
Überlege mal, was DU da von Dir gibst. Du sonderst aus schiebst alles in eine Kiste, Deckel zu und fertig.
Bei der Bevölkerungsdichte die die Erde hat, muss auch für Nahrung gesorgt werden. Der Mensch ist ein Fleischfresser. Wären wir alle Veganer dann hätte die so lieblich anzusehenden fleischfressenen Tiere der Erde keine Nahrung mehr und würden aussterben weil wir den Pflanzenfressern alles wegfressen, wenn es keine Zucht und Pflanzenbetriebe geben würde. Gehe ich mal davon aus, dann würden sicher sehr viele hier im Forum nicht geboren sein und frühzeitig gestorben.
Denn wenn ein Mensch krank ist dann möchte er am Leben bleiben und da sind Ihm die Tierversuche, Genpflanzen scheißegal... er möchte Leben...Denn in jedem Menschen von uns tritt die Kraft des am Leben bleiben zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt einer Erkrankung ein.
Und kommt mir jetzt nicht mit Lebenserhaltende Maßnahmen, davon rede ich nicht.
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Aw: "Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..."
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(18.07.2010 11:04)
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Also eines muß ich sagen. Es ist doch immer wieder interessant, mit welch Argumenten gearbeitet wird, wenn man die eigene Einstellung anderen gegenüber durchboxen möchte. Da steht man auf einmal auf der Seite der Lichtarbeiter und versucht, deren Argumente zu verwenden, obwohl man sonst für deren Meinung nichts übrig hat.
Genauso wenig, wie manche nicht in der Lage sind, die Meinung eines anderen einfach zu akzeptieren. Da wird mit allen möglichen Argumenten gearbeitet, um das eigene Bewußtsein auf das der anderen zu übertragen. Und da wird mit allen Mitteln gearbeitet.
Da werden wissenschaftliche Erkenntnisse, die es schon seit sehr langer Zeit gibt (da gab es noch kein Radio, Fernsehen, Werbung u.ä.), über die Entwicklung des Menschen durch fleischliche Ernährung ignoriert und mit Behauptungen widerlegt, die von anderen aufgestellt wurden. Es ist wie im Paragraphen-Dschungel eines Gesetzes: Es wird immer Argumente geben, die ein anderes widerlegen.
In jedem Argument steckt natürlich ein Körnchen Wahrheit. Das bedeutet aber nicht, dass dieses Körnchen das einzig Wahrhafte ist.
Was ist Liebe? Den anderen so zu akzeptieren, wie er ist. Davon spüre ich bei vielen Diskussionen gerade im spirituellen Bereich - nicht nur bei diesem Thema und bei vielen Diskussionen in diesem und anderen Foren - überhaupt nichts. Das geht bis in die meisten Partnerschaften, wo einer versucht, den anderen so zu beugen, damit der anderen seinen Vorstellungen entspricht.
Ich akzeptiere DEINE Meinung, liebe Aquajade. Und die der anderen, die sich aus allen möglichen Gründen entschieden haben, veganisch zu leben (die Vegetarier sollten einmal darüber nachdenken, dass auch bei ihrer Ernährung Tiere in Ställen gehalten werden usw.). Aber warum ist keiner von diesen in der Lage, die Einstellung DER Menschen zu akzeptieren, die nicht auf Fleisch verzichten?
Wißt Ihr, was ich bei solchen Diskussionen nicht begreife? Wie konnte die Menschheit bisher überhaupt überleben? Eigentlich müßte sie sich bei dieser Ernährung schon selbst ausgerottet haben.
Vor allem eines. Wenn sich alle (oder fast alle) Menschen nur noch veganisch oder vegetarisch ernähren würden, würde noch mehr Wald und Natur den riesigen Feldern für diese Ernährung zum Opfer fallen. Wer sich schon einmal mit der Monokultur beschäftigt hat, müßte die verheerenden Auswirkungen auf die Natur und die Umwelt kennen.
Natürlich gibt es noch eine andere Möglichkeit. Die Anzahl der Menschen reduzieren, die ernährt werden müssen. Wäre doch eine echte Alternative, oder? Das würde doch genau in das Konzept einiger Machthungriger und Machtbesessener passen. Bitte vergeßt nicht, dass jede Medaille
zwei Seiten hat.
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