Hallo!
Ja schade, das Du keine so engelskundige Antworten erhalten hast... Leider kenne ich mich mit Engeln und seine Symbolik auch nicht aus, aber ich hab da so ein Traumdeutungsbuch, das sehr umfangreich ist, und mal nachgeschlagen über Engel und die Farben Schwarz und Weiß, vielleicht hilft Dir das weiter... Über Engelsflügeln habe ich leider nichts gefunden ...
Gruß
Aquajade
Engel
Assoziation: - transzendentes Wissen; Mitgefühl; höheres Bewußtsein; Offenbarung.
Fragestellung: - Welche Inspiration bin ich zu empfangen bereit?
Allgemein:
Der Engel im Traum deutet darauf hin, daß der Träumende eine Elternfigur sucht, die bedingungslose Liebe und Unterstützung gewährt, oder
daß der Träumende selbst diese Eigenschaften entwickeln muß. Möglicherweise finden religiöse Bilder Eingang in das Leben des
Träumenden. Engel verkörpert im allgemeinen Botschaften aus dem Unbewußten, die man beachten und in die Lebensgestaltung
einbeziehen sollte. Folgende Bedeutungen sind oft damit verbunden:
- Engel sehen kündigt an, daß man durch bessere Einsicht bald eine Lösung anstehender Probleme finden wird.
- Engel sprechen hören wird in alten Traumbüchern als Hinweis auf Krankheit und Tod einer nahestehenden Person gedeutet.
- Sieht man sich selbst als Engel, kann das Glück und Ansehen verheißen.
- Zwei Engel, von denen der eine "dunkel", der andere aber strahlend schön erscheint, fordert meist dazu auf, sich zwischen
Gut und Böse zu entscheiden.
- Von mehreren Engeln umgeben sein deutet oft innere Harmonie und Einklang mit der Umwelt an.
Psychologisch:
Der Engel kommt in der christlichen, jüdischen und mohammedanischen Religion als Gottesbote vor. Er ist ein Symbol für den Schutzgeist,
für den Seelenführer. Die Beziehung zur Mutter oder Mutterfigur muß als separate Einheit betrachtet werden. Der Engel im Traum ist die
Personifizierung dieser Beziehung. Er will uns seelisch den richtigen Weg weisen, der manchmal auch ein Ausweg aus persönlichen
Schwierigkeiten sein kann. Der Engel deutet an, daß wir allein nicht mehr weiterkommen. Wer sich selbst als Engel sieht, sollte seine
Einstellung im Wachleben überdenken und prüfen, ob er sich wirklich "engelhaft" benimmt. Vielleicht muß man sich auch von etwas
Liebgewordenen trennen oder wird weggeholt in einen anderen Umkreis. Der Wunsch nach Harmonie, eine starke Betonung des Seelischen
macht sich, vielleicht noch nicht im Alltag, aber auf jeden Fall unbewußt im Traum bemerkbar.
Spirituell:
Auf dieser Ebene signalisieren Engel im Traum die spirituelle Öffnung des Träumenden. Darüber hinaus stehen Engel für himmlische Kräfte
und Erleuchtung und Offenbarung.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: deutet auf Glück und Hoffnung;
- fliegend: Herzensruhe, glückliches Alter; Freude;
- singen hören: enge Freunde planen einen Verrat oder ein nahestehender Mensch wird nach langer Krankheit sterben;
- einen Engel sprechen: Erfüllung vieler Wünsche;
- werden: hohe Ehren; für Kranke bedeutet es oftmals den Tod; Vorsicht ist in allen Lebenslagen geboten.
(europ.) : - das Sinnbild eines guten Wesens, hat auch immer eine gute Bedeutung;
aus momentanen Schwierigkeiten wird ein Ausweg gesucht;
auch: für schlechte Menschen eine Mahnung, zu bereuen;
kann als Bote einem zu neuen Einsichten und Erkenntnissen verhelfen;
- sehen: steht für viel Glück, die Erfüllung aller frommen Wünsche,
sowie Charakterstärke und Hilfe von Oben oder einen Ausweg;
- selbst sein: bedeutet große Ehrung, gilt aber auch als eine Todesahnung;
- sich selbst als einen sehen: man wird Liebe und Freundschaft gewinnen;
- von solchen umgeben sein: man wird die große innere Ruhe und Zufriedenheit finden.
(ind. ) : - Schaut jemand einen von den Engeln Gottes, die in den heiligen Büchern genannt und aufgezeichnet sind,
wird er eine Freudenbotschaft empfangen.
- Herrscht Krieg im Land, wird es einen schnellen und überwältigenden Sieg über die Feinde geben, Leid wird sich in Freude,
Krankheit in Gesundheit wandeln, und Armut wird dem Reichtum weichen.
- Eine Frau, die guter Hoffnung ist, wird einem Knaben das Leben schenken.
- Hat der Kaiser dieses Gesicht und dünkt es ihn, er spreche mit dem Engel, wird alles, was er von ihm vernommen hat,
unveränderlich in Erfüllung gehen, Gutes oder Böses. Schaut er nur den Engel, ohne mit ihm zu sprechen, bedeutet es
Sieg über seine Feinde, Wachstum seines Volkes und Sättigung der Armen.
- Schaut einer, der um Gottes Namens willen leiden soll, einen Engel, so wisse er, daß er gerettet ist.
- Erblickt jemand einen von den Engeln, die namenlos und nicht in der Heiligen Schrift aufgezeichnet sind,
den wird Freude und Wonne erfüllen, doch in bescheidenerem Maß.
- Träumt einer von einem unbekannten, schönen und stattlichen Eunuchen, ist dieser einem Engel gleichzusetzen
wegen seiner Makellosigkeit, Engelgleichheit und Unberührtheit von fleischlicher Begierde, und deshalb wird er für
den Träumer die gleiche Bedeutung wie ein Engel haben. Auch wird alles, was dieser ihm verkündet, bald in Erfüllung
gehen. Auch ein bekannter, vornehmer Eunuch von Rang und Würde bedeutet dasselbe, was oben von den Engeln
gesagt ist.
- sprechen hören: eine dir bekannte Person wird sterben müssen;
- sein: große Ehre wird dir zuteil.
(Siehe auch "Religiöse Bilder", "Vögel"
Schwarz
Assoziation: - Isolation, Begrenzung, Trennung, Innenschau, Übergangsfarbe.
Fragestellung: - Wovon schneide ich mich ab?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Schatten; Weiblichkeit; Intuition; leer; Reife; Rätselhaftigkeit; Innenschau; Wiedergeburt; Verlust; Zerstörung; Mudjekeewis,
westlicher Hüter des Geistes; Mond des langen Schnees.
Beschreibung: Die Farbe Schwarz wird, wie auch das Blau, mit dem Westen und mit Mudjekeewis, dem westlichen Hüter des Geistes, und darüber
hinaus mit dem Mond des langen Schnees (22. November bis 21. Dezember) in Verbindung gebracht. Die Farbe Schwarz, in der in Wahrheit alle
Farben enthalten sind, wird in der Gesellschaft oft als leer angesehen. Es ist die Farbe der Nacht, der Dunkelheit, die Farbe, die du betrittst, wenn du
dich in den Schatten deiner Natur begibst. In alten Zeiten hielt man Schwarz für eine sehr weibliche Farbe und interpretierte sie eher als die Leere,
aus der alles kommt, als jene, in der alles verschwindet.
Allgemeine Bedeutung: Ein tiefer, intuitiver Teil deines Seins; scheinbare Leere, die alles enthält; die Leere; die Nacht; dein Verhältnis zu innerer
und äußerer Dunkelheit; dein Schatten, ein unbekannter oder unerkannter Aspekt deines Seins.
Assoziation: Afrikaner; Schwarzmalerei.
Transzendente Bedeutung: Die Leere, aus der sämtliche Dinge kommen, die den Zugang zu allen Schöpfungsreichen gestatten; die Gabe weiblicher
Macht.
Allgemein:
Schwarz kann für "dunkle" unbekannte Seiten der Persönlichkeit stehen, die man trotzdem akzeptieren muß. Die Farbe der Trauer, der Finsternis. Sie
ist allgemein negativ zu werten und gilt als Mahnung, sein Leben umzustellen. Der Träumende fürchtet sich vor Unbekanntem und weigert sich auch
Neues auszuprobieren.
Psychologisch:
Schwarz ist eigentlich keine Farbe, eher ein "Nicht-Licht", es bedeutet daher im Traum auch ein "Nicht-Leben", bzw. ein "Nicht-Bewußtsein". Es ist
aber auch ein Hinweis auf den seelischen Zustand, ein Zeichen für Trauer und Tod. Erstaunlicherweise verbildlicht nicht nur für die Weißen eine
schwarze Person den Schatten. Ursprünglich war die schwarze Farbe den weiblichen Mysterien verbunden, da alles Leben aus der Dunkelheit
entspringt. Beim Vordringen des Patriarchats wurde das Schwarze jedoch dämonisiert und das den Geist symbolisierende Weiße verherrlicht. Tritt im
Traum eine schwarze Person auf, vor der wir uns fürchten oder ekeln, dann verweist das unter anderem auf die Ablehnung unserer weiblichen Seite.
Zugleich wird auch darauf verwiesen, daß ein Mangel an Bewußtheit besteht. Um den verdrängten Schatten genauer bestimmen zu können, muß die
schwarze Person genau charakterisiert werden.
Volkstümlich:
(arab. ) : - sehen: Unannehmlichkeiten bekommen.
(europ.) : - alles schwarz und traurig sehen: Anzeichen von Krankheit und rät zur Veränderung, wenn irgendwie möglich.
(ind. ) : - Farbe: Trauer.
(Siehe auch "Dunkelheit", "Farben", "Finsternis", "Kleidung", "Nacht"
Weiß
Assoziation: - Reinheit; Klarheit; Kälte.
Fragestellung: - Was will ich läutern?
Medizinrad:
Schlüsselworte: Reinheit; Ausgeglichenheit; Transformation; Vollendung; Ruhe; Harmonie; Großmutter Mond; Schmetterlingsclan; Waboose;
nördlicher Hüter des Geistes; Mond der Erderneuerung: Mond der Maisaussaat.
Beschreibung: Die Farbe Weiß wird im inneren Kreis des Medizinrads zusammen mit Silber und Großmutter Mond verbunden und in
durchscheinender Form und gemeinsam mit Blau auch mit dem Schmetterlingsclan und der Luft. Sie steht in Beziehung zum Norden und zu
Waboose, dem nördlichen Hüter des Geistes, und ist das Farbtotem der im Mond der Erderneuerung (22. Dezember bis 19. Januar) und im Mond der
Maisaussaat (21. Mai bis 20. Juni) Geborenen. In transparenter Form wird Weiß auch mit der inneren Position des nördlichen Seelenpfad und mit der
Reinheit assoziiert. Weiß, als Abwesenheit von Farbe, gilt bei vielen als kraftvollste »Farbe« überhaupt. In etlichen spirituellen Lehren steht sie für
Reinheit, Jungfräulichkeit, Unschuld, spirituelle Kraft, Verbindung mit dem Großen Geist, Transformation und Vollkommenheit.
Allgemeine Bedeutung: Dein reinstes spirituelles Sehnen; Transformation; der Drang nach Vollkommenheit; der unschuldige Aspekt deines Seins;
eine ruhige und harmonische Person.
Assoziation: Weiß - als Hautfarbe der Menschen nordeuropäischer Abstammung; eine der vier Rassen der Menschheit; weiß Magie; weiß (bleich)
vor Angst.
Transzendente Bedeutung: Wenn du dich von weißen Lichtern umgeben siehst, bedeutet dies, daß du spirituell transformiert bist, zumindest für die
Dauer des Traums.
1509
Allgemein:
Weiß als Farbe steht für Unschuld, Reinheit und Vervollkommnung, nach der man strebt, die man aber nie ganz erreicht. Da es sich in die
Spektralfarben auflöst, ist das Weiß im eigentlichen Sinne farblos. Es bedeutet Reinheit, weshalb in vielen Ländern die Braut weißgekleidet vor den
Altar tritt, aber auch Enthaltsamkeit, Kühle und Unfruchtbarkeit (in manchen Kulturen im Fernen Osten gilt weiß als Farbe der Trauer und des Todes.
Das Weiß als Traumfarbe könnte daher auch eine Todesahnung signalisieren.
Volkstümlich:
(ind. ) : - Farbe: Freude, Unschuld.
(Siehe auch "Farben"
