vor kurzem hat mein herz mit mir eine geschichte geschrieben. diese geschichte möchte ich nun gerne mit euch teilen, da mein herz sich nicht jeden tag dazu entschließt ein geschichte zu schreiben.
es war einmal ein kleiner fisch. dieser fisch war vielleicht einer der kleinsten fische im ganzen meer. daher wurde er von den meisten anderen fischen übersehen. was ihn zu anfang störte. bis er erkannte, dass das meer viel mehr zu bieten hatte, als nur fische.
der kleine fisch verbrachte eine weile und studierte seine umwelt. durch seine geringe größe war er in der lage kleine dinge zu erkennen, die die großen fische im vorbeischimmen direckt übersehen hätten.
doch war dem kleinen fisch bewusst, je mehr er die kleinen dinge studierte, dass sie es sind, die die großen dinge bilden. umso klarer dies dem kleinen fisch wurde, desto mehr sehnte er sich danach so groß zu sein, dass er sich die großen dinge anschauen kann.
früher hätte er sich vielleicht gewünsch so groß wie die anderen fische zu sein um nicht übersehen zu werden, doch wünschte er sich diesmal den sinn der großen dinge zu erkennen. so lange, bis er verzweifelte.
eines tages kam er auf die idee und bat das große meer selbst um rat :" liebes großes meer. ich wünsche mir nichts sehnlicher als groß zu sein" ...dies wiederholte der fisch öfter und auch manchmal in etwas anderer form.
das meer jedoch tat so, als ob es ihn nicht erhört hätte. trotzdem ließ es unauffällig seine stömungen genau die dinge an den ort des kleinen fisches treiben, die ihn groß machen konnten.
natürlich verschlang der kleine fisch sie dankbar und erlang nach und nach größe. er durfte die zusammenhänge zwischen den großen dingen und den kleinen dingen erkennen, da er jetzt groß und klein gewesen ist.
der große kleine fisch hatte viele jehre mit seinen studien verbracht und ein reifes alter erreicht. tatsächlich wurde er zufrieden mit sich selbst, fühlte sich aber sichtbar einsamer.
dem großen kleinen fisch war bewusst, dass es außerhalb des meeres noch mehr geben musste, denn wenn er weit anlauf nahm und durch die meist unruhige oberfläche der see zischte fühlte er einen sekundenbruchteil so unendliche freiheit, wie er sie noch nie im meer zuvor erlebte.
im laufe der zeiten ist ihm natürlich bewusst geworden, dass ihn das meer heimlich half und er spürte die unendliche liebe des meeres mit jedem flossenschlag, den er machte. und mit der zeit begann auch der große kleine fisch das meer sehr gern zu haben und so fiel es ihm schwer diese bitte zu äußern:" liebes großes meer. ich wünsche mir flügel, damit ich die weiten des himmels erforschen kann" .
doch das meer liebte den großen kleinen fisch so sehr, das es ihm ein herz schenkte, auf dass der große kleine fisch nie wieder einsamkeit verspürte. auch erkannte er, dass ihn sein herz beflügelte und so erkundete er die ungeahnten weiten der freiheit, die ihm nichtmal der himmel hätte geben können.
ende
