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THEMA: Liebe
#42747
Liebe
(13.03.2015 13:26)  
 


  • Die gewöhnliche, sinnliche Liebe bezieht sich also immer auf uns selbst. Wir lieben uns in den Anderen, und lieben die Anderen unserer selbst wegen. Das Vergnügen und der Genuß, die wir von den Sachen und von den Personen erwarten, sind freilich von sehr verschiedener Art. Es mögen uns die Geistesgaben oder der schöne edle Charakter oder die Tugenden »der die äußeren Vorzug« der Gestalt, des Ranges, der Macht zu einer Person hinziehen und uns für sie dermaaßen einnehmen, daß wir uns nur in ihrem Besitz und in ihrer Gunst glücklich fühlen tonnen, so sehen wir loch immer nur in ihr ein Mittel zu irgend einem uns beliebigen Zweck, und bedienen uns ihrer als eines Werkzeuges zu unseren selbstsüchtigen Absichten.
  • Daß die Liebe etwas anderes, ja etwas von dem ganz verschiedenes sei, wird ein jeder, der Liebe empfunden oder eingeflößt hat, mit fester Ucberzcugung behaupten. Die oben aufgestellte Lehre wird ihn mit einem tiefen und gerechten Unwillen gegen diese erniedrigende und höchst entwürdigende Lehre erfüllen.
  • Es ist schon an sich ein unglückliches und unheilbringendes Vorhaben, die Liebe mit dem Verstände zergliedern zu wollen. Das Gefühl läßt sich nicht in fein« Element« auflösen; es wird durch dergleichen Versuche in seiner Wesenheit zerstört und vernichtet: sei es, daß es vermöge seiner Einfachheit einer jeden Analysts widerstrebe, oder, daß seine Natur in der geheim »ißvollen Mischung verschiedenartiger Elemente bestehe, die gerade durch eine künstliche Trennung derselben verstieget, verschwindet und nichts von dem,was ihr cigenthümlich schien, behält.
  • https://books.google.de/books?id=lGQ_AAAAcAAJ&pg=PA52&lpg=PA52&dq=die+wahre+liebe+ist+nicht+sinnlich+erregt&source=bl&ots=k6qOf9gzpd&sig=Pii3aBwoSVGeRlaaaodwCo6iGnc&hl=de&sa=X&ei=ltMCVY_qNIvwUq29hOAP&ved=0CCMQ6AEwAg
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