professor schrieb:
Habt Ihr Euch eigentlich schon mal die Frage gestellt, warum das Kartenlegen funktioniert?
Warum gerät der Kartenleger in einen inspirierten Zustand?
Warum kann er sich beim Kartenlegen in den Klienten leicht einfühlen?
Wer macht es, dass die Karten etwas über den Klienten sagen?
liebe Grüße
ESOTERISCHE GESCHICHTSFORSCHUNG
Lektion 1 - Die Gesetze der 22 großen Arkana in ihrer geschichtlichen Dimension
Mykerinos und die Geburt der Geister
Gehen wir nach Gize (Gizah), ins 3. Jahrtausend vor Christus, so finden wir die drei Pyramiden der Pharaonen Snofru bis 2604, Cheops bis 2581, Djedefre bis 2581, Chephren bis 2546, Bicheris bis 2539, Mykerinos bis 2511 und zwei weiterer. Mykerinos, der Erbauer der 3. Pyramide (die kleine der drei Pyramiden von Gizah), ließ sie errichten für seine Initiation. Wie schon seine Väter und Urgroßväter sollte die Pyramide der Ort seines größten Tages, seiner Initiation sein. Lange Jahre schon, seit seiner Kindheit wurde er von drei Priestern geschult. Seine Mutter und sein Vater hatten nicht so viel Zeit mit ihm verbracht wie seine drei Lehrer und er. Jede Gewohnheit, jeder spirituelle Entwicklungsschritt war über Jahre und Jahrzehnte geübt worden. Der Lehrer hatte alles getan, was er einem Schüler tun konnte.
Doch Mykerinos hatte eine Schwäche: Aus langer Vorzeit (Atlantische Inkarnation) hatte er an einer Schwäche zu tragen, die ihn das Wahre und Gute unscharf und relativ erblicken ließ. Diese Unschärfe, dieser Unernst ließen ihn großzügig mit sich und seinen Mitmenschen umgehen. Er vertraute seinen Mitmenschen und prüfte sie nicht genug. Er folgte jedem Wunsch und verbog die Disziplin. Und so kam es, dass er vier Tempelpriester auswählte, die ihn an seinem großen Tag (der Initiation) in das Innere der Pyramide begleiten sollten. Diese vier Priester sollten drei Tage bewahren, was er nicht bewahren konnte, wenn er im Geiste weilte. Diese vier Priester hatten vollkommene Macht über ihn, über seinen Leib an diesen Tagen. Er vertraute diesen vier Priestern, doch einer war in seinem Charakter wankelmütig, und fiel leicht aus der Kraft innerer Gemeinschaft heraus.
Und so kam der große Tag. In dunkler Nacht, noch bevor die Sonne über dem Nil aufgegangen war, begann die Prozession aus dem Tempel heraus, die Stufen hinauf ins Innere der Pyramide. Den langen Gang im Inneren der Pyramide hinauf, alle 12 Schritte wurde inne gehalten. In rituellen Versen verband sich die Gemeinschaft der Priester und der Pharao mit der Pyramide, sie bildete mit jedem Schritt, den die Gruppe hinauf zu der Kammer fortschritt, immer mehr und mehr den Leib des Pharao, in dem ihm der Kosmos erscheinen sollte.
In der Mitte der großen Kammer war schon bereit gestellt der steinerne Sarg. Der Pharao legte seine priesterlichen Gewänder ab, eingehüllt in schützende Decken und in die Gewänder des einfachen Mannes betrat er den Sarg, in den sein Körper eingefasst wurde. Der Raum wurde gereinigt, der Schutz der Götter wurde angerufen. Mit dem Aufgang der Sonne über dem Nil wurde der Deckel des Sarges geschlossen. Und die Reise begann.
Drei Tage und Nächte reiste der Gesandte der Sphinx durch die Gestade des Himmels. Drei Tage und Nächte bewahrten die vier Priester seine Leiblichkeit vor dem Verfall. Drei Tage und Nächte hielt die Gemeinschaft. Am Morgen des vierten Tages, mit dem Aufgang der Sonne über dem Nil, betrat er nach langer Reise wieder seinen Körper.
Der erste Priester gab ihm seinen physischen Leib zurück, er zog ihn an wie ein Kleid. Der zweite Priester gab ihm seinen Ätherleib (Ka) zurück; der dritte gab ihm seinen Seelenleib (Ba) zurück. Dann sollte der vierte alle Leiber verschließen, und damit dem Geiste des Pharao seine Wirkstätte im Körper zurückgeben. Doch der Vierte zögerte. Im Gefolge des Geistes seines Pharaos wurde er gewahr, wie eine lange Prozession geistiger Gestalten ihm aus dem Licht des Geistes folgten. Dem Wesen des Pharao folgten Lichtgestalten, die eine unbeschreibliche Schönheit und Macht gebaren.
Und er bemerkte, wenn er den Geist des Pharaos an sich band, dann folgten ihm auch die diese Geistwesen. Er wurde schwach, der Geist der Gemeinschaft mit seinem Pharao wich von ihm, seine Machtgefühle überwältigten ihn. Und er behielt, was ihm treuhänderisch übergeben wurde. Und er verband den Leib des Pharao mit geistigen Gaben, so dass nicht klar wurde, dass er etwas genommen hatte; und ließ dem Leben seinen Lauf.
Müde und Verwirrt erwachte der Pharao von seiner Reise. Die Verwirrung wich nicht von ihm. Noch lange Jahre danach saß er in seinem Sonnentempel (Die Forscher nennen ihn heute den Totentempel) am Fuß der Pyramide, zu schwach zum gehen und zu verwirrt, seinem Volk die Gaben zu schenken, die er auf seiner langen Reise bekommen hatte. Das war die Geschichte des Mykerinos.
Erläuterungen zum ägyptischen Initiationsprozess
Initiationsprozesse brauchen den physischen und den Ätherleib, damit sie dem Menschen bewusst werden können. Die Bedeutung des physischen und des Ätherleibes liegt darin, dem Menschen einen Wirkungsraum auf der Erde zu geben, an dem er sich der Strukturen und Inhalte des Geistes bewusst werden kann.
Geistige Fähigkeiten nehmen in ihrer Reife zu, je mehr sie erkennen lernen, in welchem Maße das körperliche Leben eine Wirkung des Geistes ist und in welchem Umfang der Geist den Körper braucht, um Evolution zu erfahren. So brauchte auch der Pharao in Ägypten einen physischen und einen Ätherleib (Ka), um sich in diesen Leibern seiner Initiation bewusst zu werden. Er baute sich sogar einen erweiterten physischen Körper, in dem sich auch sein Lichtkörper, sein Form- und Stoffkörper, in dem sich auch sein Ätherleib aufhielt, und dieser erweiterte Körper war die Pyramide. Die Pyramide war immer so groß wie es für den jeweiligen Pharao und seine Initiation gebraucht wurde. Deswegen findet man keine Särge und Leichname in den Pyramiden. Einzig die Steinsärge in den Pyramiden weisen auf den Initiationsprozess hin.
Eine solche Initiation hat auch der Pharao Mykerinos erfahren; er errichtete die 3. Pyramide in Gizah. Dabei wurden ihm die Fähigkeiten gegeben, ein praktisches, für das Volk bestimmtes Initiationssystem zu entwickeln. Auf mysteriöse Weise wurde er jedoch dieser Fähigkeiten beraubt. Einer der vier Priester hat ihm diese Begabung genommen und trug sie weiter. So konnte Mykerinos das Initiationssystem in Gizah nicht entwickeln.
Der genannte Mensch, der dem Mykerinos die Begabung nahm, gab den lichten Geistwesen keinen Ausdruck in der Zeit ca. 2.500 vor Christus in Gizah; er war zu schwach dazu, doch er hatte sich mit den Geistwesen verbunden. Erst ca. 1000 Jahre später konnte dieser Mensch reinkarniert werden als die Mutter (Pharaonin) des Pharao Thutmosis III. Sie war die Pharaonin Hatschepsut, die viele Jahre für den zu jung gekrönten Thutmosis III. die Regierungsgeschäfte führte. In ihr reinkarnierte der 4. Priester des Mykerinos. Und sie wirkte mit den lichten Geisteswesen und zeigte Thutmosis die Macht dieses spirituellen Systems.
Dieses spirituelle System steht hinter den 22 großen Arkana des Tarot.
Gefahrenhinweis:
Wer diese Ausführungen zum Anlass nimmt, magische Experimente mit diesem System zu starten, der tut dies auf eigene Gefahr. Ich hafte nicht für Schäden, die aus diesen Informationen entstehen, wenn man sie falsch oder mit niederen Beweggründen anwendet. Mir sind mehrere Menschen bekannt, die solche Anwendung durchgeführt haben, trotzdem sie diesen Hinweis kannten, und die danach nicht mehr Herr ihrer geistigen Kräfte waren. Sie konnten nicht mehr denken, Gefühle haben oder ihren Willen beherrschen. Sie wurden in die Psychiatrie eingewiesen und verloren ihren Job und ihre Beziehungen.
Geistige Gesetze sind die wirksamsten Instrumente auf diesem Planeten. Mit ihnen ist nicht zu spaßen. Wer falsch denkt erfährt Chaos und Katastrophen in seinem Leben. Wer nicht gelernt hat, richtig zu denken, dem empfehlen wir ein Studium geistiger Gesetze. Z.B. dort, wo man auch die geistigen Gesetze der 22 großen Arkana so anzuwenden lernt, dass man dabei nicht selbst in Gefahr gerät.
Ich hoffe, ausreichend informiert zu haben.
mit herzlichen Grüßen
B.