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Das Große Jetzt (1 Leser) (1) Gast


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THEMA: Das Große Jetzt
#40975
Das Große Jetzt
(10.09.2013 15:40)  
 


Das große Jetzt
 
(Von Franz Bardon)
 
Wer in seiner Entwicklung bis hierher gekommen ist, muß auf sein Denken, namentlich das plastische Denken, sorgfältig bedacht sein. Die durch lange Übungen geweckte Konzentrationsfähigkeit ruft durch plastisches Denken durchdringende Bilder im Akasha hervor, die sehr stark belebt sind und sich zu realisieren trachten. Deshalb denke man stets nur edel und rein und trachte, seine eventuellen Leidenschaften in gute Eigenschaften zu verwandeln. Die Seele des Magiers muß übrigens schon so veredelt sein, daß er überhaupt nicht mehr fähig ist, schlecht zu denken oder jemand etwas Schlechtes zu wünschen. Ein Magier muß stets freundlich, zuvorkommend und hilfsbereit sein, durch Rat und Tat beistehen, großzügig, rücksichtsvoll, entgegenkommend und verschwiegen handeln. Er muß frei sein von Ehrgeiz, Hochmut und Prahlsucht. Diese Leidenschaften würden sich im Akasha widerspiegeln, und da das Akashaprinzip die Analogie der Harmonie innehat, würde Akasha selbst dem Magier die größten Hindernisse in den Weg stellen, um ihn in seiner Weiterentwicklung zu hemmen, wenn nicht, was noch schlimmer wäre, geradezu unmöglich machen. Ein weiterer Aufstieg wäre dann ausgeschlossen. Man braucht sich nur Bulwers Roman Zanoni ins Gedächtnis rufen, in dem die Hüterin der Schwelle nichts anderes als Akasha ist, die schon dafür sorgt, daß einem Unreifen und Unedlen die hohen Mysterien nicht in den Schoß gelegt werden. Auch dann, wenn er sie direkt aufgeschrieben hätte, wird es Akasha verstehen, einen solchen Menschen zu umnachten, in ihm Zweifel aufkommen zu lassen oder ihn durch Schicksalsschläge gefangen halten, um auf die erdenklichste Weise die Mysterien zu schützen. Die Mysterien bleiben einem Unreifen stets verborgen, auch wenn sie in Hunderten von Büchern veröffentlicht sein würden. Ein wahrer Magier kennt keinen Religions - oder Sektenhaß, er weiß, daß jede Religion ihr bestimmtes System hat, das zu Gott führen soll, und deshalb achtet er sie. Es ist ihm wohl bekannt, daß jede Religion Fehler begeht, er verurteilt sie aber nicht, denn jedes Dogma dient der geistigen Reife seiner Anhänger. Durch die Entwicklung wird dem Magier die Reife gegeben, jeden Gedanken, jede Tat, jede Handlung, ob der Vergangenheit angehörend, die Gegenwart oder Zukunft betreffend, mit seinen geistigen Augen zu durchblicken, so daß Versuchungen an ihn herankommen werden, seine Mitmenschen zu verurteilen. Dadurch würde er den Gesetzen zuwiderhandeln und eine Disharmonie heraufbeschwören. So ein Magier ist nicht reif genug und wird die Erfahrung machen, daß Akasha seine Hellsehfähigkeit trüben und Maya ihn täuschen wird. Er muß wissen, daß Gut und Böse ihre Daseinsberechtigung haben und jedes seine Aufgabe zu erfüllen hat. Ein Magier darf erst dann einen Menschen zurechtweisen oder ihm seine Schwächen und Fehler vorhalten, wenn er dazu direkt aufgefordert wird, und dies so tun, daß darin kein Vorwurf zu erblicken ist. Der wahre Magier nimmt das Leben so auf, wie es sich ihm bietet, das Gute erfreut ihn und aus dem Bösen lernt er, aber niemals läßt e r den Kopf hängen. Seine eigenen Schwächen kennt er und ist bemüht, ihrer Herr zu werden. Niemals empfindet er Reuegedanken, denn das sind negative Gedanken und folglich zu meiden; daß er seine Fehler einsieht und in diese nicht mehr zurückfällt, genügt. Deshalb wäre es grundfalsch, der Vergangenheit nachzuhängen und zu bedauern, daß ihm das Schicksal dies oder jenes Unliebsame aufgetischt hat. Nur Schwächlinge klagen unentwegt und wollen bemitleidet werden. Ein wahrer Magier weiß, daß durch das Zurückrufen von Bildern der Vergangenheit dieselben belebt werden, wodurch neue Ursachen entstehen, die erneute Hindernisse in den Weg stellen. Darum lebt ein Magier womöglich ausschließlich der Gegenwart und blickt nur im Notfall zurück. In die Zukunft macht er nur die allernotwendigsten Pläne und läßt ab von allen Träumereien und Schwärmereien, vergeudet mit ihnen nicht unnütz die mühsam erworbenen Kräfte und gibt gleichzeitig dem Unterbewußtsein keine Möglichkeit, ihm Hindernisse in den Weg zu stellen. Ein Magier arbeitet zielbewußt an seiner Entwicklung, und vergißt dabei auch nicht seine materiellen Pflichten, die er gerade so gewissenhaft erfüllt wie die übernommenen Aufgaben seines geistigen Fortkommens. Er sei deshalb streng zu sich selbst. Immer sei er bescheiden und, was seine Entwicklung anbetrifft, verschwiegen. Das Akashaprinzip kennt nicht Zeit und Raum, wirkt also ständig in der Gegenwart, denn Zeitbegriffe sind von unseren Sinnen abhängig. Deshalb wird dem Magier empfohlen, sich so viel als nur möglich dem Akasha anzupassen Er muß A k a s h a als das große JETZT anerkennen, danach denken und handeln.
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#40980
Aw: Das Große Jetzt
(10.09.2013 18:10)  
 


Also der Text gefällt mir. Zum Schluss wird es dann aber etwas propagandamäßig^^
Meine bescheidene Meinung!
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#40998
Aw: Das Große Jetzt
(11.09.2013 19:08)  
 


{#1163175663}
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#41017
Aw: Das Große Jetzt
(12.09.2013 07:03)  
 


Wer deinen Text verstanden hat Hermetik, ist zumindest schon auf einer Entwicklungsebene, auf der es auch um den Zugriff auf sein eigenes (Teil) Wissen, also Verständnis über die Dinge geht.
Was die Bilder der AKASHA betrifft, ist das jedoch so eine Sache. Denn die Akasha ist nichts anderes wie die Speicherplatte des eigenen Holons. Diese Speicherungen sind jedoch nur dann relevant, wenn die Seele selbst im eigenen Holon inkarniert hat. In jedem anderen Fall dient sie bestenfalls dazu, gewisse, für die aktuelle Inkarantion wichtigen Chakra-Hintergrundthemen, mit den aktuellen Lernerfahrungen in einen Kontext zu setzen, um daraus eben zu lernen, und sich weiter zu entwickeln.
Wer in der Akasha lesen kann, und mitunter auch Bilder dazu erhält, kann sich mental bereits auf die Mitte der 4 D Ebene begeben, und erkennt auch die Informationen die er auf dieser Ebene erhält als größere / erweiterte Wahrheit. Genau diese Bewusstseinsstufe verändert auch die eigene Denk und Handlungsweise.
Das Abwägen von weiß /schwarz, hell / dunkel, gut / böse usw. findet nicht mehr im entweder oder, sondern im sowohl als auch statt. Also mit einer bewussten Unterscheidungsfähigkeit ohne Bewertung, zwischen beidem .
Dies ist jedoch noch immer kein Garant dafür, dass der Mensch die natürliche wertfreie Betrachtungsweise auch in seinem Alltag zu leben und um zu setzten vermag.
Die spirituelle Entwicklung ist genau genommen nichts anderes wie eine neue Lebensphilosophie, mit den dazugehörenden Herausforderungen und Erfahrungen, aus denen wir als Mensch selbst lernen sollen, um unser eigenes menschliches Bewusstsein zu erweitern.

Gleichzeitig findet jedoch bei jeder Lernerfahrung, auch die Erweiterung des göttlichen, universellen Bewusstseins statt. Die Erfahrungen werden also nicht nur in der Akasha gespeichert, sondern ermöglichen auf multiverseller göttlicher Ebene gleichzeitig ebenfalls weitere Entwicklungsmöglichkeiten.
Bei den Lernerfahrungen der Seele / Magier als Mensch, geht es um nichts anderes, wie um einen Dienst, also der Erweiterung des universellen, multiversellen Wissens. Diese Form des bedingungslosen Dienen´s, müssen wir Menschen erst wieder erlernen. Denn wir sehen durch unsere religiösen, und gesellschaftlichen Prägungen in unserer emotionalen Betrachtungsweise, alles was uns missfällt, als eine Strafe, und nicht als wertvolle Gelegenheit, uns dadurch auch als Mensch selbst weiter zu entwickeln, und gleichzeitig dem Großen-Ganzen zu dienen. Genau hier setzt dann auch das bewusste Eins-Sein mit allem ein, und macht uns wieder zu dem was wir in unserer Ursprünglichkeit auch tatsächlich sind. Ein bewusst denkend und handelnder Teil der Göttlichkeit.

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#41018
Aw: Das Große Jetzt
(12.09.2013 07:25)  
 


{#1165013243}       {#1207471776}    -der Münzwurf entscheidet-
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#41019
Aw: Das Große Jetzt
(12.09.2013 07:38)  
 


dir geht doch nicht etwa der Text aus vegundwald ? {#smiley-wink}
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