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Heilen durch die chakras (1 Leser) (1) Gast



 
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THEMA: Heilen durch die chakras
#35928
Heilen durch die chakras
(18.02.2012 16:10)  
 


hallo meine lieben esofreunde
 
ich habe mir vor ein paar tagen ein buch von ega rasch gekauft-> Heilen durch die charkras- seelenblockaden auflösen und energiefelder harmoniesieren.
 
ich lese immer wieder, das man viel meditieren muss und natürlich auch viel mit gedankenkraft zu tun hat, wie alles im leben. chakras sind die energiezentren des körpers und sind in irgendeiner weise blockiert und können dadurch krankenheiten entstehen lassen. herr rasch hat eine farb- und energietherapie entwicklet, die es ermöglicht, auf leichte art zu entspannen und blockaden innerhalb des chakra- system zu lösen. und in diesem buch wird vorwiegend mit meditations- und imaginationsübungen gearbeitet.
 
kennt sich jemand damit aus und kann berichten, wie es funktioniert und wie der körper reagiert und wie es sich anfühlt, wenn sich blockaden gelößt haben??
 
ich würde mich sehr freuen über erfahrungen und berichte von euch
 
liebe grüße
schutzengel {#engel}
 
 
 
 
 
 
 
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#36070
Aw: Heilen durch die chakras
(06.03.2012 00:08)  
 


Liebe Schutzengel!
 
Dein Beitrag ist sehr interessant, auch deswegen, weil er Grundaxiome eines spirituellen Weltbildes anspricht:
Was ist Heilung? Welcher Weg ist der richtige? Wenn ich viel tue, geht es mir dann auch besser und vor allem, geht es dann schneller und einfacher? usw....
Sicher hat der Autor des von Dir genannten Buches nur beste Absichten und auch einige für sich (ein Problem aufzuzeigen und wenn´s weh tut die Lösung dafür zu haben ist betriebswirtschaftlich gesehen einwandfrei).
Grundsätzlich sind die Chakras so was wie ein Körperteil - zu denken dass sie heilen können ist ein großer Denkfehler im Sinne zu suggerieren, dass ein Chakra Heilung bewirken könnte. Ein Chakra kann auch nicht geheilt werden weil es quasi unverwüstlich ist, es kann in der Geschwindigkeit und im Energiedurchfluss variieren, ok, aber so richtig kaputt geht sowas nie. Was hingegen mit Sicherheit ein Weg der Erfahrung sein kannist, wie von Dir angesprochen, die Chakras regelmässig zu reinigen, Blockaden zu lösen usw. Allerdings ist das meines Erachtens nur die halbe Miete: Stell Dir vor, an Deinem Auto brennt das Öllämpchen. Du gehst in die Werkstatt und lässt es entfernen - alles gut. Einige Tage später brennt die Warnlampe vom Motor - auch das wird rausgemacht und alles ist gut. Irgendwann fängt Dein Motor an zu rupfen. Du liest ein Buch über positives Denken und sprichst Affirmationen für Vertrauen und Wohlbefinden. Am nächsten Tag ist Dein Motor kaputt. -
Was ich damit sagen will? Um dauerhaft etwas zu verändern braucht es Bewusstsein für die eigentliche Ursache. 
Dann: Was ist Heilung? Was ist Ganzheit? Brauchen wir tatsächlich Heilung? Ist es nicht so, dass aus Gottes Sicht (egal, wie Du ihn nennst), alles ok ist mit uns? Aus der Einheit heraus betrachtet macht alles Sinn, auch wenn wir es grade nicht so erkennen. Es gehört zu den Erde-Prinzipien/Gesetzen dazu, alles in polaren Gegensätzen zu bewerten - so auch Krankheit und Heilung. Ist meines Erachtens ein kollektiver Irrglaube. Wir können es nicht wissen, wann uns was zum Segen ist. Und ich hab ne Menge Menschen gesehen die ohne ihre Krankheit immer noch Vollblutproletarier wären....
Wozu sind wir dann hier? Ist doch langweilig, wenn schon alles in Ordnung ist...
Es geht darum Erfahrungen zu machen, etwas zu erschaffen, selbst zu fühlen wie das ist in so großer Dichte zu leben usw.
Tipp von mir: "Wie unsere Gefühle unsere Realität erschaffen" von Esther und Jerry Hicks und/oder die Bücher von Eckhard Tolle (es gibt noch ne Menge andere die den Fokus auf die Gestaltungsmöglichkeiten im Hier und Jetzt legen)  - da ist es völlig egal, was war. Wichtig ist: Wie fühlst Du Dich jetzt (und das ist DEINE Entscheidung), Worauf hast du so richtig Lust es zu erschaffen?
Wie es sich anfühlt wenn Blockaden weg sind: Da gibt es eine ganze Palette an Möglichkeiten. Von befreiend, erleichternd bis sooo banal normal ist alles drin. Manchmal erkennt man es auch selbst nicht, man merkt es nur an veränderten Reaktionen von anderen oder Rückmeldungen oder dass eben plötzlich Dinge anders sind. 
Es ist kein Widerspruch, auf der einen Seite was erschaffen zu wollen und auf der anderen Seite sich mit sich selbst zu beschäftigen (was treibt mich, was prägt mich, was blockiert mich etc.). Ich denke, der Unterschied ist, aus welcher Position heraus man es macht - als bewusster Schöpfer der wie ein Handwerksmeister alle ihm zur Verfügung stehenden Werkzeuge ausnutzt oder aus einem kaum noch vorhandenen Selbstwertgefühl heraus in dem erst soooo viel geleistet werden muss bevor man ein Anspruch auf ein Quäntchen Glückseligkeit hat (die Übertreibung ist hier Stilmittel) (hatten wir das nicht schon oft in der Geschichte, diesen leistungsorientierten Ansatz und sind wir nicht stolz darauf, dass wir uns davon die Freiheit erschaffen haben?).
Konnte alle Themen nur kurz anschneiden. Hoffe, es gibt Dir Impulse.
Vertraue Dir und hör auf Dein Herz, das führt Dich immer richtig.
Das Wichtigste jedoch was ich Dir wünsche ist jeden Tag Freude!
 
Liebe Grüße.
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