liebe alaya,
als mein sohn zwei/drei jahre alt war, hatte er wie die meisten anderen kinder auch,die phase, in der er viele "warum"-fragen stellte.
in dieser zeit wollte er einfach vieles verstehen. ich habe seine fragen ,
so gut ich konnte beantwortet, auch wenn ich manchmal ehrlich zugeben musste, die antwort nicht zu kennen.
auf der gefühlsebene bleiben manche warum-fragen offen.
"wenn ich das licht seh', gibt es keine fragen mehr." die textzeile aus einem westernhagen-liedes (nimm mich mit) beschreibt sehr gut die ebene, in der jede frage überflüssig wird.
jedes warum hat ebenso seine berechtigung.
etwas zu hinterfragen heisst ja keineswegs andere daseinsformen, meinungen und lebensweisen abzulehnen oder zu bewerten. es ist der versuch zu verstehen.
das was unser verstand nicht erfassen kann, kann durchaus auf anderen ebenen erfasst werden.
das wissen, dass wir im herzen tragen, das von der liebe erleuchtet wird, bezeichne ich als "lebendiges wissen" bedarf keiner warums.
wenn jedoch auch dort ein warum entsteht, wird sich die antwort dann eröffnen, wenn der fragende in liebe sein herz befragt.
in liebe
mondi